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:: Privilegien::

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Ob du nun eines oder mehrere Kinder hast: eines ist das Älteste.  Ob es ein Einzelkind ist oder das Älteste von 5 Geschwister ist: es braucht Privilegien. Wir haben schon mal einen Eintrag über Verantwortung gemacht, hier mehr dazu: https://childwise-ch.blogspot.com/2018/08/verantwortung.html
Wenn jedoch die Verantwortung wächst und die Privilegien nicht im gleichen Masse zunehmen, frustriert es das Kind zunehmend. Und darf ich hinzufügen: völlig verständlich.
Dieses Thema, wie so viele, liegt mir nicht nur am Herzen, weil ich selbst die Älteste bin/war :-), nein, ich merke immer wieder, wie Eltern genau an diesem Punkt scheitern. Gleiche Rechte für alle, fertig Schluss, ist die Devise, manchmal sogar ganz bewusst. Denn so geht man einigen Konflikten aus dem Weg. Nur die Kosten dafür berechnet niemand mit. Nämlich die der wachsenden Frustration der Ältesten, die immer mehr Verantwortung aufgebürdet bekommen, jedoch keine Freiheiten zugesprochen erhalten aus Angst vor der Revolution der Jüngst…

::Anhalten und zuhören::

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Ich habe mich mal beobachtet wie ich reagiere, wenn mir jemand etwas erzählt.

Meist ist es doch so, dass wenn jemand meinen Namen ruft, diese Person meine Aufmerksamkeit hat, ich signalisiere mit meinem Blick, dass ich zuhöre, ich halte inne mit was auch immer ich gerade beschäftigt bin und warte auf die Nachricht, die Frage oder die Erzählung.

Je familiärer die Person ist, die mir gegenübersteht, desto versuchter bin ich (falls sich die Geschichte in die Länge zieht),mich langsam wieder meiner Aufgabe zu widmen und natürlich weiterhin zuzuhören.
Das mag den einen mehr stören als den anderen.
Was mir jedoch aufgefallen ist, ist dass meine Kinder meine ganze Aufmerksamkeit brauchen.

Meine ungeteilte Aufmerksamkeit signalisiert:

- Du bist mich wichtig
- Du bist wertvoll
- Ich interessiere mich für dich
- Ich respektiere dich
…..

Diese ungeteilte Aufmerksamkeit ist nicht einfach, stimmt's?
Jeder hat so seine Lieblingsbeschäftigung, und hierbei meine ich nicht unbedingt deine Leidenschaft, aber e…

::Teenager -2-::

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Nun die Fortsetzung unseres Eintrages von letzter Woche. Falls du ihn verpasst hast, ist hier der Link dazu:

https://childwise-ch.blogspot.com/2019/10/teenager-1.html

Also, weiter gehts.

Du bist die Mama/du bist der Papa!
Sowie wir das Eltern mit Kleinkindern immer wieder gesagt haben, gilt das immer noch für dich als Eltern von Teenagern:
Du bist bist nicht der Freund/die Freundin deines Kindes und musst dich auch nicht so verhalten.
Dein pubertärer Nachwuchs braucht Eltern!
Freunde haben Teenager genug. Niemand anders kann jedoch deine Rolle übernehmen, also nimm sie weiterhin freudig an.

Setze Regeln
Deinen Teenager hast du über Jahre hinweg schon gelehrt, also beziehe ihn vermehrt mit ein. Dies übergibt ihm nicht nur Verantwortung, sondern befähigt ihn fürs Leben.
Unsere Aufgabe liegt darin, unsere Kinder vorzubereiten, damit sie später ohne die Eltern gute Entscheidungen für sich treffen können und nicht völlig abhängig von uns sind – oder total rebellisch erst recht das Gegenteil tun, wei…

:: Teenager -1-:: 

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Vielleicht hast du schon einen Teenager zuhause oder es fühlt sich wenigstens so an!  „Teenager" bezieht sich auf das Alter von 13 bis 19 Jahre.  Wenn ein jüngeres Modell unter deinem Dach sich pubertär benimmt, dann sei dir versichert, dass die Jahre von 8-12 genauso herausfordernd sein können, und das nicht nur, weil wir Eltern so gar nicht darauf vorbereitet sind. Es handelt sich dabei um die "mittleren Jahre“ – wenn du unser Heft dazu noch nicht erworben hast, dann tu das unbedingt! Ich hatte damit viele Aha-Erlebnisse. 
Wenn dir als Mama oder Papa die Kleinkinderzeit schwer fiel und du dich gerade noch so über Wasser halten konntest, dann kann die Teenagerzeit je nachdem sogar noch eins draufsetzen.   Jugendliche sind noch bestimmter als ein Dreijähriges, haben ein VIEL besseres Vokabular, und ihre Haltung, welche als Kleinkind vielleicht noch süss aussah, verliert diesen Charme schnell.  ABER, wir kennen unser Kind schon seit 13 Jahren (im Gegensatz zu nur drei), konnten in…

::Baby's Tagesablauf::

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In unserer Familie ist die Babyphase schon einige Jahre her, auch wenn wir unsere Jüngste oft noch “Baby” nennen.
Es kommt mir an manchen Tagen so vor, als ob wir nur geblinzelt hätten und die Jahre an uns vorbeiflogen. Und manchmal, ja manchmal scheint es so, als ob die Babyphase ewig her ist.
Da ich jedoch einige Mütter mit Babys coache und der letzte Baby Post doch einige Zeit her ist, dachte ich, es wäre mal wieder an der Zeit.

Wie bekommst du einen konstanten Tagesablauf mit einem Baby?

Für viele Eltern ist dies eine Wunschvorstellung! Der Tagesablauf VOR dem Baby war meist geregelt, auch wenn es verschiedene Charaktere gibt – von super-durchorganisiert und strukturiert zu flexibel und spontan plus den verschiedenen Grauzonen – aber ein konstanter Tagesablauf MIT Baby scheint für viele Eltern unerreichbar.
Ein gesundes Mass an Struktur wirkt sich auf die ganze Familie positiv aus und ist, sobald
das Kind in den Kindergarten kommt, ein Teil seines Lebens.

- Von childwise.ch lernen wir, d…

:: Dein Kind kommt nicht, wenn du es rufst?::

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WAS?! Das hast du dir aber auch ganz anders vorgestellt, als du damals auf den positiven  Schwangerschaftstest geschaut hast: Du rufst, das Kind kommt teils hüpfend über dem Kornfeld daher, natürlich alles in Slow-Motion, damit es an Romantik nicht fehlt!  Und jetzt fällt es deinem Nachkommen ein, dich zu ignorieren?  Unfassbar! 
Oder, ganz im anderen Extrem: Du erwartest eigentlich gar nicht, dass dein Junior kommt. Ernüchtert hast du die vielen Freunde, die vor dir Eltern wurden, beobachtet und dadurch jegliche Hoffnung darauf verloren, dass Kinder wirklich gehorsam sein können.  Das ist halt so … Früher war zwar alles anders, aber heute – heute kann man das nicht mehr erwarten! 
Nun, die einen Eltern leben in einer Traumwelt, die schneller droht zu platzen, als ihnen lieb ist, und die anderen sind ernüchtert – ohne Hoffnung auf Änderung.  Zu welcher Kategorie gehörst du?
Oder bewegst du dich eher im Mittelfeld? 
"Wann hört mein Kind auf, in die entgegengesetzte Richtung zu rennen, wenn…

::Road Trip -2-::

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Falls du den ersten Teil verpasst hast, hier nochmals zum Nachlesen:https://childwise-ch.blogspot.com/2019/09/road-trip-verlangertes-miteinander.html

Vielleicht geht's dir gleich: Endlich sind Ferien, du hast dich ausgiebig darauf gefreut und brauchst diese Zeit wirklich. Schon Monate zuvor hast du davon geträumt, wirst dann aber jäh durch deine Kinder in die Gegenwart zurückgerissen.

Die Anfangszeit, bis wir uns eingespielt haben, ist oft schwierig. Und auch wenn ich schon auf eine 14-jährige Mamakarriere zurückschauen kann, erwischt es mich doch immer wieder auf’s Neue!
Wenigstens erwarte ich nicht mehr die Harmonie, die ich anfangs sehnlichst herbeigewünscht hätte.
Kommt hinzu, dass das Ganze ja auch noch eine Stange Geld kostet. Friedliche Kinder wären da doch das Mindeste, was man erwarten könnte, denkt man sich.
Diese Erwartung habe ich nach den ersten Urlaub über Board geschmissen.

Doch dieses Mal kam ein unterschwelliger Frust auf, ausgelöst durch Streitereien zweier unserer Kin…