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::Struktur zurückgewinnen::

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Vielleicht hattest du mal eine Struktur, die für eure Familie passte, und dann kamen Ferien, eine längere Periode von Müdigkeit, eine Grippe, ein neues Baby oder ein Umzug dazwischen, und das Leben fühlte sich einfach überwältigend an.
Es kann manchmal schnell gehen und es fühlt sich so an, als ob man ständig einen Schritt hinterher hinkt. Man nimmt sich vor, es am nächsten Tag anzugehen, aber irgendwie klappt es nicht. Die Tage und Wochen gehen an uns vorbei und schon allein der Gedanke daran, wieder Struktur in den Alltag zu bringen, überfordert uns.

Wer kennt das?
Ich möchte dich gerne ermutigen und den Berg in kleine Brocken einteilen, so dass das Ganze sich nicht mehr so überwältigend anfühlt.

Erstens: Struktur sollte dein Freund sein! Sobald du zum Sklaven von der Struktur wirst, ist etwas nicht in Ordnung.
Struktur sollte dich in deinem Alltag unterstützen und dich bestärken.

Zweitens: Nimm dir mal Zeit, deine Woche anzuschauen. Vielleicht hast du das Heft “Veränderung im Kleinkindal…

::Dürfen deine Kinder eine eigene Meinung haben? -1::

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Wir sprachen kürzlich über das Anhalten und Zuhören.
Mehr dazu hier:

https://childwise-ch.blogspot.com/2019/11/anhalten-und-zuhoren.html

Hören wir unseren Kindern jedoch auch zu, wenn sie ihre eigene Meinung mit uns teilen?
Je älter sie werden, desto mehr werden sie uns ihre Ansichten und Einstellung mitteilen wollen, ob wir nun zuhören oder nicht. Besser wir tun's.

Während den mittleren Jahren (ab 8) nimmt dieser Bedürfnis zu. Du denkst jetzt vielleicht, dass es schon schlimm genug mit deinem Kleinkind ist – später wirst du jedoch merken: Das war noch gar nichts! :-)
Zugegeben, Kleinkinder können ihre Ansichten vehement vertreten, aber ob sie nun den ganzen Tag Gummistiefel tragen sollen oder nicht, schon Eis zum Frühstück bekommen, oder gar nicht, wirklich überhaupt nicht, müde sind – das sind „nur“ die kleinen Dinge, die uns Eltern auf die grossen Entscheidungen vorbereiten sollen.
Während der Kleinkinderphase gehört es zu unseren Aufgaben, unserem Nachwuchs Lebensfähigkeiten, Charakt…

:: Moral::

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Wir alle haben unsere moralischen Werte und diese können sich grundlegend von einander unterscheiden.
Was mir persönlich wichtig ist, mag für dich nicht der Rede wert sein und umgekehrt.

Hier eine Auswahl: 

- Bikini oder Badeanzug?
- Halloween oder kein Halloween?
- Gewaltgames oder keine?
- …..

Wenn du andere Punkte hast, wirst du meine vielleicht nicht nachvollziehen können, aber das ist zweitrangig. 
Bestimmt haben wir jedoch alle unsere Liste.  Denke mal über deine nach.

Wer entscheidet beispielsweise in deiner Familie, was modisch angesagt ist?
Für deine Kinder sind es meist die Youtuber und Instagrammer. Dein Sohn oder deine Tochter fragt sich, ob das Vorbild dies auch tragen würde.

Crop Top oder nicht, mit oder ohne Unterleibchen?

Warst du schon mal Kleider kaufen und dein Kind hatte ein bestimmtes Outfit im Kopf, weil es jede/r in der Schule trägt, oder eben der Influencer, dem es folgt?
Du hast vielleicht ein ganz anderes Outfit im Sinn und alles, was dein Kind denkt, ist: “Würde das ….. a…

::Missgeschicke::

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Wie oft passieren unseren Kindern Missgeschicke!
Vor allem bei Kleinkindern scheint das an der Tagesordnung zu sein.
Irgendetwas geht in die Brüche, wird ausgeleert oder umgestossen.

Ich erinnere mich noch gut an diese Zeiten, wo ich mich ernsthaft fragte, ob meine Kinder überhaupt ein halbvolles Glas (denn voll wollte ich es nicht machen) aufrechthalten können. Ich war jeweils echt froh, wenn sie die Koordination gelernt hatten und sich auch nicht mehr ablenken liessen.
Denn auch wenn diese Missgeschicke nicht vorsätzlich geschahen, bedeuteten sie extra Arbeitsstunden für Mama oder Papa.
Diese Überzeiten waren für mich nicht sonderlich attraktiv. :-)

Nun, es war einmal ein Vater mit seinen zwei Kleinkindern, der bei jemandem auf Besuch war, um etwas zu reparieren. Er konnte sich natürlich nicht hundertprozentig um seinen Nachwuchs kümmern, da sein Augenmerk woanders war. Das hielt die Kleinen jedoch nicht davon ab, seine Aufmerksamkeit zu suchen.
Der Jüngere hängte sich aus Langeweile an de…

:: Privilegien::

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Ob du nun eines oder mehrere Kinder hast: eines ist das Älteste.  Ob es ein Einzelkind ist oder das Älteste von 5 Geschwister ist: es braucht Privilegien. Wir haben schon mal einen Eintrag über Verantwortung gemacht, hier mehr dazu: https://childwise-ch.blogspot.com/2018/08/verantwortung.html
Wenn jedoch die Verantwortung wächst und die Privilegien nicht im gleichen Masse zunehmen, frustriert es das Kind zunehmend. Und darf ich hinzufügen: völlig verständlich.
Dieses Thema, wie so viele, liegt mir nicht nur am Herzen, weil ich selbst die Älteste bin/war :-), nein, ich merke immer wieder, wie Eltern genau an diesem Punkt scheitern. Gleiche Rechte für alle, fertig Schluss, ist die Devise, manchmal sogar ganz bewusst. Denn so geht man einigen Konflikten aus dem Weg. Nur die Kosten dafür berechnet niemand mit. Nämlich die der wachsenden Frustration der Ältesten, die immer mehr Verantwortung aufgebürdet bekommen, jedoch keine Freiheiten zugesprochen erhalten aus Angst vor der Revolution der Jüngst…

::Anhalten und zuhören::

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Ich habe mich mal beobachtet wie ich reagiere, wenn mir jemand etwas erzählt.

Meist ist es doch so, dass wenn jemand meinen Namen ruft, diese Person meine Aufmerksamkeit hat, ich signalisiere mit meinem Blick, dass ich zuhöre, ich halte inne mit was auch immer ich gerade beschäftigt bin und warte auf die Nachricht, die Frage oder die Erzählung.

Je familiärer die Person ist, die mir gegenübersteht, desto versuchter bin ich (falls sich die Geschichte in die Länge zieht),mich langsam wieder meiner Aufgabe zu widmen und natürlich weiterhin zuzuhören.
Das mag den einen mehr stören als den anderen.
Was mir jedoch aufgefallen ist, ist dass meine Kinder meine ganze Aufmerksamkeit brauchen.

Meine ungeteilte Aufmerksamkeit signalisiert:

- Du bist mich wichtig
- Du bist wertvoll
- Ich interessiere mich für dich
- Ich respektiere dich
…..

Diese ungeteilte Aufmerksamkeit ist nicht einfach, stimmt's?
Jeder hat so seine Lieblingsbeschäftigung, und hierbei meine ich nicht unbedingt deine Leidenschaft, aber e…

::Teenager -2-::

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Nun die Fortsetzung unseres Eintrages von letzter Woche. Falls du ihn verpasst hast, ist hier der Link dazu:

https://childwise-ch.blogspot.com/2019/10/teenager-1.html

Also, weiter gehts.

Du bist die Mama/du bist der Papa!
Sowie wir das Eltern mit Kleinkindern immer wieder gesagt haben, gilt das immer noch für dich als Eltern von Teenagern:
Du bist bist nicht der Freund/die Freundin deines Kindes und musst dich auch nicht so verhalten.
Dein pubertärer Nachwuchs braucht Eltern!
Freunde haben Teenager genug. Niemand anders kann jedoch deine Rolle übernehmen, also nimm sie weiterhin freudig an.

Setze Regeln
Deinen Teenager hast du über Jahre hinweg schon gelehrt, also beziehe ihn vermehrt mit ein. Dies übergibt ihm nicht nur Verantwortung, sondern befähigt ihn fürs Leben.
Unsere Aufgabe liegt darin, unsere Kinder vorzubereiten, damit sie später ohne die Eltern gute Entscheidungen für sich treffen können und nicht völlig abhängig von uns sind – oder total rebellisch erst recht das Gegenteil tun, wei…