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:::Kinder, Kinder, Kinder::

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Lebst du in einem kinderreichen Quartier und geniesst die vielen Vorteile, schlägst dich jedoch auch mit den Herausforderungen rum?
Ständig klingelt es an der Tür, und nach dem ersten „Nein, heute nicht" ertönt die Hausglocke erneut? Du scheinst in einem schlechten Film mit Klingelstreichen zu sein, nur dass die Kinder vor der Türe stehen und nicht weggerannt sind? Letzteres wäre dir vielleicht sogar lieber ... :-) Vielleicht klettert eine Kinderbande bereits über den Zaun und steht schon in deinem Garten! Abends, wenn du deine Kinder bettbereit machen möchtest, hörst du die Nachbarskinder fröhlich und lautstark draussen spielen, was deine Sprösslinge dann unglaublich frustriert, weil sie immer die ersten sind, die ins Bett müssen. Entkommen ausgeschlossen.
Quartiere mit ihren vielen Familien haben viele Vorteile, jedoch schleichen sich auch einige Schwierigkeiten mit rein. Es ist unumgänglich, in solchen Situationen Grenzen und Regeln für die eigene Familie aufzustellen. Warte nicht da…

::Mama::

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Ob du nun diesen Tag so richtig feierst, dein Mann diesen einfach nur kommerziell findet und gar vergessen hat, deine Kinder sich aufführen, als ob du ihnen nie was gelehrt hättest, die Windel zum 5. Mal überquillt oder deine Sprösslinge Frühstück zubereiten und dich mit ihren selber gemachten Geschenken überschütten; ob der Tag droht, ins Wasser zu fallen oder der schönste des Monats wird: egal.  Heute wirst du gefeiert. 
Ob du dich danach fühlst oder nicht, ob jemand dich ehrt oder nicht.  Denn die Umstände, die zugegebenermassen wirklich herausfordernd sein können (Das Wort herausfordernd hat für mich in der Erziehung eine neue Bedeutung bekommen), hängen nicht mit deiner Zufriedenheit zusammen.  Ganz gleich, dieser Tag markiert einen wichtiger Meilenstein deiner Berufung – und wenn wir gerade dabei sind: jeder weitere Tag aufs neue! 
Solche im Kalender vorgesetzten Tage jedoch helfen uns dabei, uns darüber Gedanken zu machen.  Wenn dieser Tag dir zuwider ist, dann organisiere einen ande…

:: Nur ein Wort?::

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Wenn wir die Bedeutung eines Wortes herausfinden möchten, können wir einfach Mr. oder Mrs. Google fragen oder ganz old school im Duden nachschauen. (Wer macht das noch?)  Dann haben wir aber lediglich die Definition.  Denn immer wieder merke ich, dass die eigene Assoziation mit dem Wort, die in den meisten Fällen nichts mit der Bedeutung dieses Wortes zu tun hat, durch die eigenen Eltern einen negativen Touch bekommen hat. Und das ist das eigentliche Problem. All das, was in uns ab geht, wenn wir ein Wort hören, geschieht meist unbewusst. Wir verstauen gewisse Wörter in negativen Schubladen, weil sie genau diese Emotionen in uns hervorrufen. 

In einem Gespräch dann, sei es unter Arbeitskollegen, Freunden oder im Erziehungskurs, zieht sich in einem alles zusammen, wenn dieses Wort genannt wird. Die einen Eltern gehen den Weg der Konfrontation und verteidigen ihre Ansicht, dass dieses Wort nicht gut ist, und andere schlucken es stillschweigend runter, schwören sich jedoch, es nie anzuwenden…

::Wut::

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“Meine Kinder hören mir nur zu, wenn ich lauter werde!”
Wirklich?!
Ich denke wie so vieles, haben WIR dieses Muster etabliert und sie würden
sich genauso der ruhigen Mama oder dem ruhigen Papa unterordnen?
Glaubst du nicht?
Ist so :-).

Das lauter werden hat eine Vorgeschichte, nicht wahr? Man schreit nicht von einer Sekunde auf die andere plötzlich die Kinder an, ausser man ist schon so am Limit, dass nichts mehr Platz hat.
Meist jedoch, ist der Tag oder die Anweisung dadurch geprägt, dass wir unsere Kinder Chance geben, viele Chancen, endlose Chancen.

Wir erhoffen dadurch an ihren Verstand zu appellieren, sie nehmen diese extra Zeit jedoch um die Anweisung herauszuzögern.

“Würdest du bitte deine Hände waschen gehen?”
“Bitte räume dein Zimmer auf!”
“Zieh deine Schuhe an, wir sind schon spät!”
“Mach deine Hausaufgaben!”
“Füttere den Hund!”

und so weiter und so fort. Diese Aussage wird in der Regel einmal gemacht.
Wenn unsere Kinder jedoch dadurch bekannt sind, die ersten 10 Male nicht hinzuhören, dan…

::Lebensworte vs. vernichtende Worte::

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Wir haben schon einige Blogeinträge über die essentiellen Lebensworte geschrieben.
Wie wichtig es ist, dass wir zu Hause eine Atmosphäre schaffen, in der man ermutigt, bestärkt und befähigt wird.
Wo sonst als in den eigenen vier Wänden!?
Denn auswärts – im Kindergarten oder auf dem Schulhauspausenplatz – weht manchmal ein
rauher Wind.

Zu Hause sollte man bedingungslos akzeptiert, geliebt und bestärkt werden.

Diesen Eintrag möchte ich von der anderen Seite beleuchten.
Lebensworte sind theoretisch schön und gut, aber wie sieht es ganz ehrlich und praktisch
bei uns zu Hause aus?
Wie ist unsere Sprache?
Ist der Grundtenor positiv, negativ oder neutral?

Schauen wir uns mal einige Beispiele an.

Wann hast du das letzte Mal zu deinem Teenager gesagt, wie unmotiviert er ist?
Hand aufs Herz: Hat ihm diese Aussage geholfen, motivierter zu werden?
Dachte er sich: “Wow, ja, meine Eltern haben recht, ich sollte es mal mit motiviert versuchen!”
Wann hat diese Aussage jemals das Positive hervorgerufen?

Du weist dein…

::Wie konsequent ist konsequent genug?::

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Muss ich wirklich jeden Tag dranbleiben, oder gibt es auch in der Erziehung einen  sogenannten Cheat-Day, also einen Tag, wo ich das Ganze etwas schleifen lassen kann?  Wie sieht es mit Wochenenden und Nachtschichten aus?  Diese Fragen bekomme ich öfters zu hören.
Wie viel ist zu konsequent und mit wieviel Aufwand schafft man es, gerade noch als konsequent zu gelten? 
Wenn dir das Wort konsequent nicht passt, dann versuch es mal mit beständig oder konstant. Denn immer wieder merke ich, dass die Assoziation mit dem Wort das eigentliche Problem ist. In den meisten Fällen hat der Begriff durch die eigenen Eltern einen negativen Touch bekommen, weil er missbraucht wurde. 
Hört man konsequent sein, dann erinnert man sich an den harten, sturen Umgang des Vaters, also wird dieses Wort in die Schublade "schlecht" abgelegt. (Aber dazu mal einen ausführlichen Eintrag). 
Gibt es überhaupt ein Überkonstant-sein?  Ja, ganz sicher.  Sobald das beständige Dranbleiben über allem steht, dann sollten …

::Alles::

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Wir würden alles für unsere Kinder tun.

Ganz natürlich würden wir uns doch in einem Kugelhagel vor unser Kind werfen.
Nicht wahr?

Und ich meine damit nicht, dass wir unseren Kindern alles aus dem Weg räumen, so dass sie keine Konsequenzen tragen müssen, sie vor allem beschirmen und wie ein Rettungshelikopter über ihren Köpfen kreisen.

Vor einigen Jahren waren genau solche Helikoptereltern bekannt. Heute nun gibt es ein neues Phänomen: das der Concierge-Eltern, die ihren Kindern jeden Wunsch von den Augen ablesen.

Davon spreche ich nicht.

Sondern von aufmerksamen, liebevollen Eltern, die wissen möchten, wie sie auf ihre Kinder besser eingehen können, die vielleicht Erziehungsbücher lesen und womöglich einen Erziehungskurs besuchen.

Die hören, wie wichtig Lebensworte sind und sich daran machen.
Die ihr Vokabular anpassen, damit sie ihren Kinder besser bestärken und ermutigen können.

Die wissen, wie grundlegend wichtig die Zeit mit den Kindern ist und Prioritäten anders als ihre Eltern – besonder…