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Es werden Posts vom Mai, 2015 angezeigt.

::Servietten::

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Unsere älteste Tochter liebt es, uns zu unterstützen. Sei es staubsaugen, meinem Mann helfen unser Vorratszimmer auszuräumen oder eben den Tisch decken.
Oft erwische ich sie, wie sie heimlich, als Überraschung, uns den Frühstückstisch deckt. Alle anderen sind beschäftigt sich anzuziehen und bereit zu machen, sie jedoch ist schon fertig und möchte uns eine Freude bereiten. Sie möchte auch umbedingt, dass wir erst das vollendete Werk sehen und nicht schon vorher den Tisch sehen. Zusätzlich zu der Hilfsbereitschaft hat sie auch das Auge fürs Detail und dekoriert alles schön!
Unsere Servietten sind neuerdings in der Kommode neben dem Esstisch, deshalb hat sie begonnen, diese selbst auszusuchen und schön zu falten.
Das erste Mal hat mich fast der Schlag getroffen, als ich die neu gekauften, schönen und teuren Servietten in fünffacher Ausführung auf dem Tisch sah. Die Servietten, die ich eigentlich für Besuch gekauft hatte! Ich sah schon im Geiste, wie die Jüngste sich ihren Mund damit einmal ab…

::Mein Muttertag::

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Mein Muttertag lief ganz anders ab, als ich es im letzten Eintrag beschrieben habe. Die kleinen selbergemachten Geschenke wurden mir schnell noch vor unserer Abfahrt nach Frankreich übergeben.
Wir wurden für ein Tagesseminar in Annecy (Frankreich) eingeladen und sprachen am Samstag über Erziehung.
Der Sonntag dann, der Muttertag, wird in Frankreich an einem anderen Sonntag gefeiert, so dass der Tag eigentlich recht normal ausfiel, ohne viele Glückwünsche (obwohl meine Freundin sich kurz vor unserer Abfahrt erinnerte und mich mit einer dicken Umarmung und ermutigenden Worten entliess). 
Wir verbrachten also die meiste Zeit des Tages im Auto nach Hause.
Ich erzähle euch das nicht um Mitleid zu bekommen. Dafür war unser Wochenende zu erfüllend, auch ohne den gefeierten Muttertag.
Vielmehr wurde ich von meiner Leichtigkeit darüber überrascht. Ich bin nicht jemand, der diesen Feiertag nicht mag – ICH LIEBE IHN. Auch habe ich gewisse Erwartungen an den Tag, und zur Freude meines Mannes nicht nur  an…

::Mütter::

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Bestimmt hast du den Muttertag im Kreise deiner Liebsten verbracht. Vielleicht wurdest du mit einem Frühstück überrascht, mit vielen kleinen selbergemachten Geschenken und Karten, oder Küssen und Umarmungen. Wie der Tag auch immer für dich ausgesehen hat: Ich bin überzeugt, dass du geehrt wurdest.
Mütter, ihr bringt UNGLAUBLICHES zustande!
Während ich aufwuchs, habe ich die meisten Dinge meiner Mutter als selbstverständlich angesehen, als ich dann aber selber Kinder hatte, wurde mir bewusst, dass all die kleinen und grossen Opfer nicht nur einen grossen Unterschied machen, sonderndie Zukunft der Kinder nachhaltig verändern.
WIR BESCHRIFTEN DIE HERZEN UNSERER KINDER EWIGLICH! Welche Tinte verwenden wir dafür?
All die zahlreichen Essen, die wir vorbereiten, und die dann in einer Geschwindigkeit in den Mäulern unserer Kinder verschwinden, könnten manch eine Vorbereitungszeit in Frage stellen. Und vielleicht beschweren sich deine Kinder auch lautstark, dass sie dieses und jenes nicht gerne essen…

::So stolz::

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Wir durften kürzlich den 10. Geburtstag unseres Ältesten feiern! 10 Jahre veranlassen dich als Mama oder Papa nochmals auf eine neue Art, die letzten Jahre Revue passieren zu lassen sowie nach vorne zu schauen.
Als Eltern sind wir überwältigt mitzuerleben, wie sich unser Sohn entwickelt hat! Aus dem scheuen, ruhigen, sensiblen Kleinkind, das jahrelang Schwierigkeiten hatte, ohne seine Mama irgendwo hinzugehen, wurde ein verantwortungsvoller, mutiger, einfühlsamer Junge, der immer wieder neue Dinge wagt und seine Grenzen ausweitet.
Wir könnten nicht stolzer auf ihn sein! Nicht weil er etwas leistet oder nur die besten Noten von der Schule nach Hause bringt, sondern weil sein Charakter wundervoll ist.
Sozial ist er wirklich stark, dies wird auch immer wieder von seitens der Lehrer bemerkt und kommuniziert, was eine wunderschöne und kostbare Bestätigung unserer Investition ist. Es geht jetzt nicht darum, uns in den Mittelpunkt zu setzen oder zu betonen, wie gut wir doch sind! Im Mittelpunkt bi…

::Loslassen?!::

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Ich habe neulich ein interessantes Interview über Erziehung gehört, und zwei Sätze haben meine VOLLE Aufmerksamkeit eingefangen!
"Was sind deine Ziele in deiner Familie und (UND JETZT KOMMT ES!) was bist du bereit, dafür aufzugeben? Manchmal muss man einige gute Sachen loslassen um Platz für das Beste zu machen."
Gut. Besser. Das Beste. Ein wichtiger childwise.ch Grundsatz!
Wie wahr. Ich musste diese Sätze sofort aufschreiben und noch einige Male wiederholen, darüber nachdenken und bin immer noch daran.
Ich glaube, dass genau dies den Unterschied macht! Wir betonen immer wieder, wie wichtig Familienziele sind. Diese mal niederzuschreiben, darüber nachzudenken und daran zu arbeiten. 
Wir haben alle unsere Vorstellungen, was wir unseren Kindern mitgeben möchten und wie unsere Familienidentität aussehen sollte. Dann schreibst du die Ziele endlich auf (vielleicht weil ich dich ständig daran erinnere!)  :-), und weil sie jetzt auf Papier sind – oder pardon: irgendwo in einem Dokument im C…