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Es werden Posts vom August, 2014 angezeigt.

::Freundlichkeit::

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In unserer Familie sind wir seit längerem dran, an 9 Tugenden mit den Kindern zu arbeiten.
Natürlich nicht an allen aufs Mal.

Um es für sie verständlicher zu gestalten, habe ich für jede Tugend ein Schild kreiert mit einem Bild darauf, welches das Wort erklärt, damit auch die Kleinen wissen, um was es geht. Ich habe kleine Schleifen um die Schilder gebunden und sie an Haken aufgehängt.

Wenn eines unserer Kinder es einmal verpasst, eine der Tugenden zu gebrauchen, frage ich es, welches Schild es holen muss. Meistens weiss das Kind genau welches. Das Kind darf dann das Schild ein Weilchen um den Hals tragen, damit es sich daran erinnert.
Das neue Accessoire kommt nicht immer gut bei ihnen an. :-) Ich finde jedoch, es sieht schön aus! :-)

Jetzt aber zum Thema dieses Blogs - der Freundlichkeit.

Das Thema Freundlichkeit ist im Moment ziemlich aktuell bei uns. Es gibt immer wieder Möglichkeiten, die Haltung der Freundlichkeit zu üben.
Die beiden Mädchen kommen sich immer mal wieder in die Haare. S…

::Back to school::

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Für viele Kinder hiess es diese Woche wieder zurück in die Schule oder in den Kindergarten.
Einige hatten ihren 1. Kindergarten- oder Schultag - ein Meilenstein in der Geschichte des kleinen Persönchens!

Bei uns war es mehr als nur "back to school“. Es war für mich eine Riesenveränderung, keine Kinder mehr an den Vormittagen zuhause zu haben.

In diesem Eintrag möchte ich jedoch nicht darüber schreiben, wie es jetzt für mich ist, wie ich meinen Tag organisiere und wie emotional ich bin (ja, ich musste weinen … Zum Glück konnte ich mich noch einigermassen im Kindergarten zusammenreissen :-).
Vielmehr soll dieser Blogeintrag eine Hilfe sein für diejenigen Eltern, die neu den Kindergarten-/Schulalltag bewältigen.

Wie kannst du deinem Kind helfen, diese Veränderung zu bewältigen? Hier einige Tipps dazu. Vieles machst du vielleicht schon, anderes mag neu für dich sein.

1. Achte darauf, dass dein Kind genug Schlaf bekommt, damit es nicht übermüdet den Tag überstehen muss. Ein übermüdetes Kind…

::Angstgeleitete Erziehung::

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Im Gespräch mit Eltern fällt mir immer wieder auf, wie sehr sie in der Kindererziehung durch Ängste geleitet werden. Die Erziehung, die sie selbst "genossen“ haben, spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie prägt einem enorm – als Menschen sowie später selbst als Mutter oder Vater im Umgang mit den Kindern.
Deshalb erziehen viele Eltern auch aus der Sicht ihrer eigenen, manchmal ungelösten Probleme wie Ängste, Konflikte und Enttäuschungen aus der Vergangenheit. 
In den Kursen sprechen wir beispielsweise darüber wie wichtig es ist, dass sich die Kinder gesund ernähren, dass aber die meisten Kinder ab 12 Monaten plötzlich selbst beginnen zu entscheiden, dass Gemüse nicht so lecker ist und beginnen, es zu verweigern. Wie entscheidest du dann? Wirst du durch deine Ängste aus der Kindheit geleitet, als deine Mutter dich so lange am Tisch hielt, bis du alles aufgegessen hattest, du aber schon lange satt warst und dich dadurch alleine und nicht verstanden gefühlt hast? Oder die Horrorgeschichten …

:: Verantwortungsvoll::

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Uns ist es sehr wichtig, dass wir unsere Kinder zu verantwortungsvollen Menschen erziehen.
Wie erreicht man das? Ich denke, es gibt verschiedene Möglichkeiten.
Erstens ist es wichtig, sich als Eltern mal zu überlegen, zu was das Kind fähig ist. Oft unterfordern wir es nämlich – es könnte viel mehr tun, als wir ihm zutrauen.
Vielleicht machst du viele kleine Sachen zu Hause selbst, die du deinem Kind eigentlich schon übergeben könntest.
Haben deine Kinder Hausarbeiten, die sie zu erledigen haben? Früh damit zu beginnen ist eine wunderbare Unterstützung für dich, aber genauso ein erster Schritt zum verantwortungsvollen Kind.
Vielleicht könnte das älteste Kind auch schon ein Menu kochen unter deiner Leitung, oder den Znüni für die Schule selbst vorbereiten.

Zweitens: Erkläre den Kindern die Aufgaben, nimm dir GENUG Zeit und lehre sie.
Nur weil dein Kind fähig wäre etwas zu tun, heisst es nicht, das es auch genau weiss, wie man es macht. Du sollst es unterstützen, ihm die verschiedenen Abläufe e…

:: Bestätigung & Ermutigung::

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Was für ein Ton herrscht bei dir zuhause?
Siegen die Worte des Lebens, der Ermutigung und der Bestätigung? Oder ist es eher so (wie oft in unserem Daheim), dass inmitten des Alltags der Ton etwas rauer werden kann? - Der Tag einfach zu schnell zu Ende geht, ohne dass man etwas Positives gesagt hat?
Ich nehme mir immer und immer wieder vor, meine Kinder zu ermutigen und sie zu bestätigen. Ich mache es am Ende eines langen Tages, damit das Letzte, was sie vor dem Einschlafen hören, erbauend und ermutigend ist. Und ich mache es zwischendurch, ich flüstere meinen Kindern Dinge zu wie: "Du bist ein Sonnenschein und bringst so viel Freude in unsere Familie!" oder „Ich liebe es, wie viele Ideen du hast und wie kreativ du bist".
Unbezahlbar, wie ihre Augen leuchten und sie schüchtern mit einem „Danke" antworten. Ich liebe diese kostbaren Momente, wo ich sie bestärken darf.
Ich möchte dich ermutigen, diese auferbauenden Worte in deinen Alltag vermehrt einzubauen. Vielleicht mac…