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Es werden Posts vom Januar, 2020 angezeigt.

::Demut -1-::

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Laut Definition bedeutet Demut, dass man die äusseren Gegebenheiten hinnimmt ohne darüber zu klagen, und sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen.   Weitere Wortsynonyme sind Genügsamkeit, Hingabe und Opferbereitschaft.  Die Gesinnung eines Dienenden. 
In unserer heutigen Zeit ist dieses Wort mit seiner Bedeutung nicht gerade attraktiv.  Prüfe dich mal selber, welche Emotion dieses Wort in dir auslöst!
Positive oder doch eher negative?  Welche Prägung trägt dieses Wort für dich? 
Sich dieser Frage bewusst zu werden hilft dir, eventuelle falsche Nuancen, die du dir im Bezug auf Demut über die Jahre angeeignet hast, abzulegen.  Das ist grundlegend wichtig, um den Begriff ganz neu und unbelastet anzugehen.  Also, nochmals: Demut. 
Im Merriam-Webster Wörterbuch wird es als "Frei von Stolz und Arroganz" bezeichnet.  Im Urban Dictionary steht: Wahre Demut ist es, deinen Wert und den Wert anderer zu erkennen. Zu begreifen, welches Potenzial in uns und anderen steckt.
Demütig zu sein heisst, real…

::Überzeugung::

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Angeknüpft an den letzten Eintrag möchte ich über unsere Überzeugungen reden, die manchmal gleich wie unsere moralischen Werten sind, oder zumindest nah zusammenhängen.
Hier nochmals zum Nachlesen, falls du es verpasst hast:  https://childwise-ch.blogspot.com/2019/11/moral.html
Unsere Überzeugungen wachsen über die Jahre durch Gespräche, Erfahrungen, Lektüre – und durch Erziehung.
Zu oft erwarten wir, dass unsere Kinder automatisch unsere Überzeugungen übernehmen, sie quasi förmlich mit der Muttermilch und unseren Genen aufnehmen. Nicht wahr? Oder überlege dir mal, wie häufig du unfassbar neben deinem Kind/Jugendlichen stehst und kaum glauben kannst, wie er/sie das machen/sagen konnte.
"Habe ich es ihnen nicht gesagt?!"
Hast du sie gelehrt? Wie?  Im Nicht-Konflikt, immer wieder mit wachsendem Alter, mit dem Grund dahinter?
Es ist keine einmaligen Lektion, sondern ein fortwährender Aufbau, der Jahre in Anspruch nimmt.
Dies setzt voraus, dass du genau weisst, warum du deine Überzeugungen …

::Gnade::

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Wie gnädig bin ich mit meiner Familie und meinen Mitmenschen?
Was lebe ich meinen Kindern vor?

Eine interessante Fragen, denn oft haben wir ein verzerrtes Bild unseres Selbst.
Man stuft sich vielleicht ziemlich gnädig ein, beim nächsten Mal aber, wenn jemand einem die Vorfahrt nimmt oder man sich in die endlose Warteschlange reinquetschen muss, fängt es an zu brodeln.

“Es ist nicht fair, ich habe ja gar nichts gemacht!” heisst es dann.
Das stimmt. Wenn wir ungerecht behandelt werden, schreit die Gerechtigkeit lauter und übertönt manchmal auch die Gnade.

Gnade ist ein Geschenk. Niemand kann sie sich verdienen, sie wird grosszügig offeriert – ohne Erwartungen und Gegenleistung.
Gnade ist freiwillig, und du kannst niemanden dazu zwingen, auch nicht deine Kinder. Deshalb ist das Vorleben so wichtig.

Wo liegt deine Schwäche?
Im Stau, beim Einkaufen oder wenn, nachdem du den Blinker betätigt hast und rückwärts in die Parklücke rein möchtest, dir jemand den letzten Parkplatz raubt? Wir alle haben so …