::Verbunden -2-::


Die Verbundenheit zu den Kindern ist ein wichtiger Schlüssel für unsere jetzige, aber noch mehr für unsere zukünftige Beziehung.
Denn auch wenn es uns so vorkommt, als seien die Kleinkinderjahre oder die Teenagerzeiten ewig: Auch sie haben ein Ende.

Unsere Kinder werden selbständig, nabeln sich ab und starten ihr eigenes Leben. Genau dann kann unsere Beziehung, die wir
gepflegt, an der wir gearbeitet und für die wir manchmal auch gekämpft haben unsere grosse Freude werden – sie kann aber auch eine unserer grössten Sorgen werden.

Auf was arbeitest du hin?
Im letzten Eintrag haben wir uns zwei Arten angeschaut, wie wir die Beziehung zu unseren Kindern unterstützen.

1. Halten wir unser Wort?
2. Wo liegen unsere Prioritäten?

Mehr dazu hier:

Schauen wir uns eine dritte Weise an:

Liebessprachen
Warum kann es sein, dass sich in ein und derselben Familie ein Kind weniger geliebt fühlt als das andere?
Natürlich gibt es verschiedene Erklärungen dafür. Es kann in einigen Fällen so sein, dass die Eltern wirklich ein Lieblingskind haben.
Dann kann es sein, dass das eine Kind dieselben Interessen wie die Eltern hat und das andere total entgegengesetzte, was es herausfordernder macht, dieses Kind "kennenzulernen" (mehr dazu später). 
Aber es kann auch das Sprechen der Liebessprache sein.
Kennst du die Liebessprache deiner Kinder?
Bist du aktiv daran, IHRE Liebessprache "zu sprechen“, um ihnen deine Liebe zu zeigen?

Ihre muss nicht deine sein, und das macht das Ganze komplexer, denn meistens, wenn wir sie nicht trainieren, sprechen wir die anderen Liebessprachen nicht fliessend.

Hier nochmals alle 5 Liebessprachen für dich aufgelistet:
1. Qualitätszeit
2. Hilfsbereitschaft
3. Geschenke
4. körperliche Berührungen
5. Ermutigende Worte

Mehr dazu in diesem Eintrag, wenn du das erste Mal darüber hörst:

Ab sieben Jahren, so sagt man, kann man die Liebessprache der Kinder festlegen. Vorher kann es gut sein, dass sich das eine oder andere abhebt – sei aber nicht zu voreilig, deine Kinder schon „einzuteilen".
Bei drei Kindern und einem Mann habe ich schon genügend Training.
Es macht Spass zu sehen, dass meine Investition, auch wenn sie überhaupt nicht die Art ist, wie ich Liebe verstehe, voll ins Schwarze trifft.
Kenne und spreche die Liebessprache deines Partners und tue dies genauso für deine Kinder.
Denn wenn du "ich liebe dich“ sagst und sie es verstehen, dann investierst du stärker in eure Beziehung, als du es dir vorstellen könntest.
Ich habe ganz bewusst das Wort „trainieren" verwendet. Denn oft passiert es nicht automatisch! 
Du wirst dir bewusst überlegen müssen, wie du für dieses Kind, dessen Liebessprache die Nr. 5 (also womöglich die letzte bei dir) sprechen kannst, damit auch es sich geliebt fühlt.
Ich spreche aus Erfahrung :-).
Die Investition lohnt sich allemal.
Und das Herausfinden der Liebessprache ist weniger kompliziert, als du dir vielleicht zu Beginn denken würdest.
Tausche dich mit Freunden aus, wenn du gar keinen Plan hast. Sie können dich bestimmt darin unterstützen.

Die vierte Art, wie bereits schon angetönt, ist alles daran zu setzen, deine Kinder kennenzulernen.
Nimmst du deine Kinder mit und übst DEINE Hobbys aus, oder interessierst du dich ehrlich dafür, was sie machen wollen? 

Das kann ein Game Changer für dich werden und dein ganzes Leben auf den Kopf stellen!
Wage dich aber daran, auch wenn die Träume, die du für deine Kinder hast, womöglich nicht Wirklichkeit werden. Denn es sind deine Träume und nicht ihre.
Was sind ihre?

Durch diese Angehensweise, die für dich vielleicht anfangs viel verändert, wird aber eine tiefe Verbundenheit geschafft, weil du klar kommunizierst, dass du alles daran setzen wirst, deinen Sohn oder deine Tochter kennenzulernen, so wie sie sind.
Was für eine starke Aussage: So geliebt und angenommen zu sein, wie wir sind!
Gib dir einen Ruck! 
Das andere haben wir des Öfteren in unseren Kursen und im Coaching erlebt. Die Frustration, Enttäuschung, Bitterkeit und manchmal auch tiefe Wut ist traurig und begleitet die Kinder meist weiter als nur bis zur Tür in die Erwachsenenwelt.

Es gibt sicher noch weitere Arten. Mit diesen vier hast du jedoch schon einen guten Start.
Wenn du Kleinkinder hast, dann überlege dir, wie du deine Beziehung zu deinen Kinder prägen möchtest und geh Schritt für Schritt ran.
Hast du ältere Kinder, überlege dir gemäss deiner Einstufung im ersten Eintrag, was du verbessern könntest, wo du dich entschuldigen kannst, und wie du weiterhin für die Beziehung mit deinen Kindern kämpfen möchtest.

Kämpfen ist in diesem Sinne voller Liebe gedacht, um das Herz deines Kindes zu erobern.

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