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::Road Trip -2-::

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Falls du den ersten Teil verpasst hast, hier nochmals zum Nachlesen: https://childwise-ch.blogspot.com/2019/09/road-trip-verlangertes-miteinander.html Vielleicht geht's dir gleich: Endlich sind Ferien, du hast dich ausgiebig darauf gefreut und brauchst diese Zeit wirklich. Schon Monate zuvor hast du davon geträumt, wirst dann aber jäh durch deine Kinder in die Gegenwart zurückgerissen. Die Anfangszeit, bis wir uns eingespielt haben, ist oft schwierig. Und auch wenn ich schon auf eine 14-jährige Mamakarriere zurückschauen kann, erwischt es mich doch immer wieder auf’s Neue! Wenigstens erwarte ich nicht mehr die Harmonie, die ich anfangs sehnlichst herbeigewünscht hätte. Kommt hinzu, dass das Ganze ja auch noch eine Stange Geld kostet. Friedliche Kinder wären da doch das Mindeste, was man erwarten könnte, denkt man sich. Diese Erwartung habe ich nach den ersten Urlaub über Board geschmissen. Doch dieses Mal kam ein unterschwelliger Frust auf, ausgelöst durch Streitereien zweier uns...

::Road Trip - Verlängertes Miteinander::

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Wir waren mit unseren Kindern vor unserem nächsten grossen Schritt als Familie einige Wochen unterwegs. Eine Art Road Trip. Schnell merkten wir, dass diese Art von Urlaub nicht unbedingt dem Gusto unserer Kinder entsprach. Nicht, weil sie die verschiedenen Orte, an denen wir länger blieben, nicht mochten, sondern mehr, weil die Autofahrten dazwischen aus ihrer Perspektive LANGWEILIG und VIEL ZU LANGE waren. Ablenkungsmanöver unsererseits wie “Schau doch mal raus“ halfen nichts. Um die ganze Sache noch schwieriger für uns zu gestalten, gaben wir unserem Nachwuchs als Konsequenz, dass sie keine ihrer Serie schauen durften, was sie sonst auf längeren Strecken durften. Natürlich mussten wir diese Konsequenz mehrmals durchziehen und schnitten uns dabei selber ins Fleisch. Sechs Stunden im Auto ohne die 45 Minuten Ruhe, während denen sie sonst auf den Bildschirm schauten, waren hart. Solche Autoreisen sehen in Filmen doch viel romantischer aus, weil man die ganzen Nebengeschichten nicht si...

Zufrieden

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Laut Wikipedia bedeutet Zufriedenheit:  - innerlich ausgeglichen zu sein und nichts anderes zu verlangen, als man hat oder - mit den gegebenen Verhältnissen, Leistungen oder Ähnlichem einverstanden zu sein, nichts auszusetzen zu haben Wow – nichts auszusetzen zu haben! Was für ein Geheimnis – und was für ein Balanceakt! Zufriedenheit ist ein wichtiger Wert in unserer Familie. Und das bedeutet in keinster Weise Stillstand. Es ist vielmehr eine Haltung: frei von Neid und nörgeln. Und spätestens hier ist mir bewusst, wie unglaublich herausfordernd das für mich selber ist und wie oft ich versage.  Eltern möchten gerne zufriedene Kinder und ermahnen sie laufend.  Wie steht's jedoch um unsere eigene Zufriedenheit?  Wenn ich ehrlich bin (und das sind wir ja hier!), dann kann ich das Potenzial noch voll ausschöpfen und dieser Zufriedenheit noch stärker in meinem Leben Raum geben. Denn mürrisch, eifersüchtig, niedergeschlagen, mutlos, verstimmt, wütend, frustriert ...

::Geburtstagsparty::

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Kindergeburtstage – das wissen wir alle – können von der totalen Euphorie ins totale Chaos kippen.  Freud und Leid geben sich die Hand und zurück bleiben ratlose, entmutigte Eltern, die wissen, dass es kein Entkommen gibt. Denn spätestens in einem Jahr  wiederholt sich das „Freudenfest".  Der erste Geburtstag ist ja noch heilig. Da bekommt Junior noch nicht viel mit und man fragt sich, ob man die Feier ganz auslassen möchte und so ein Jahr der Pause geniesst, oder doch ein Fest schmeisst, das ganz den Erwartungen der Eltern entspricht – und das vielleicht zum letzten Mal. :-) Wie die Entscheidung auch ausfällt: mindestens ein Erinnerungsfoto muss her!  Zu den familieninternen Geburtstage kommen noch die Feste der Freunde hinzu.   Auf diese Feste sollten wir unsere Kinder vorbereiten. Oder tun es spätestens dann, nachdem das erste solche Erlebnis total ausartete, weil dein Kleines alle Geschenke öffnen wollte oder nicht verstand, warum es selbst keine bekommt, nu...

::Ein Gebiet zurückerobern::

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Wo hast du in der Kindererziehung bereits errungenes Territorium wieder verloren?  Ich weiss, das hört sich jetzt eher wie ein Kriegs- als ein Erziehungseintrag an ...  Natürlich ist Krieg ein unpassender Vergleich, aber ein Kampf haben wir Eltern allemal,  wenn wir mit unseren Kindern an einem Bereich arbeiten.  Wir hören oder lesen Tipps, oder wollen etwas in unsere Erziehung einbringen, das wir von  unseren Eltern gelernt haben.  Schnell merken wir, dass dieses anfängliche „Lass es uns mal versuchen" und unsere Euphorie mit  heftigen Protesten von Seiten unserer Kids empfangen wird. Überrascht bleiben wir hartnäckig dran, und obwohl der Gegenwind anfangs  nicht abnimmt, halten wir an unseren Überzeugungen fest und lassen uns durch die Mitkämpfenden (befreundete Eltern) ermutigen.  Es dauerte zwar länger als erwartet (aber rückblickend doch problemlos – wie schnell man doch vergisst!) :-), aber doch scheinen wir das Land schlussendlich einzunehmen.  ...

::Sommer::

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Der Sommer kommt bestimmt. Die nächste Woche sieht vielversprechend aus! Ob du dich nun auf die fünfwöchige Schulpause freust oder dieser Zeit eher kritisch entgegensiehst: Mit ein wenig Planung  kannst du auch hier mehr rausholen und Frustration minimieren.  Bevor du aber jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlägst, weil fixe Zeiten und ein Programm für dich so gar nicht zu Urlaub gehören, lies erst mal weiter.  Denn es geht nicht darum, dass du einen strikten Tagesablauf verfolgen musst. Ferien sollten ja anders und entspannter sein, weil eben genau niemand  in die Schule muss und davor sein Frühstück gehabt haben sollte.  Aber ganz ohne einmal zu überlegen, welches deine Erwartungen und Ziele sind, geht es dann doch nicht.  Welches sind deine Ziele?  Wünschst du dir einen gechillten Sommer oder hast du spezifische Pläne?  Wie mit Plänen im Allgemeinem und spezifisch in der Erziehung sind Ziele einflusslos, wenn sie sich nur in deinen Gedanken bef...

::Vatertag::

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Vor zwei  Wochen war der Schweizer Vatertag.  Überall wird er an einem anderen Tag gefeiert, und so bringt mich das ein wenig durcheinander! Da wir in unserer Familie traditionell nach dem Vater-Sohn-Wochenende meinen Mann und den Vater unserer Kinder feiern, schaffte ich es – schnell, schnell – seinen Lieblingskuchen zu backen, ihn zu ermutigen und ihm zu danken.  Traditionell werden wir natürlich aber genauso nach unserem legendären imitate (Vater-Sohn-Wochenende) den Vatertag feiern, mit unseren Nachbarn aus Frankreich und vielen anderen Ländern wie den USA, UK und Holland. Und meinen Mann stört es überhaupt nicht, wenn wir diesen Tag doppelt feiern. :-) Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich als Kind den Muttertag erlebte. Meine Schwester und ich stellten den Wecker ganz früh und bereiteten das Frühstück für meine Mutter mit all den Köstlichkeiten, die wir am Tag zuvor gekauft hatten, vor. Sie reagierte immer überrascht, obwohl sie bestimm...