::In Vorbereitung für die Festtage::


Die Festtage stehen vor der Tür. 


Ich persönlich liebe diese Zeit! All die Lichter, die festliche Stimmung, Punch, Kekse backen … Ich muss mich immer zurückhalten, dass ich nicht schon Anfang November unser ganzes Haus schmücke und Weihnachtslieder rauf und runter spiele. Es ist doch einfach wunderschön!
Dieses Jahr konnte ich bis knapp Mitte November warten mit der Hausbeleuchtung.

So schön diese Zeit auch ist, bringt sie doch für Eltern mit Kindern jeglichen Alters auch Herausforderungen mit sich.
Ich bin jedes Mal wieder dankbar für die fixen Spielzeiten der Kinder, die wir in unserem Haus eingeführt haben, die es mir erlauben, gewisse Dinge für das Fest vorzubereiten. In diesen Zeiten kann ich schon viel erledigen und wüsste nicht, wie ich es ohne tun würde.

Als die Kinder noch kleiner waren, habe ich diese Zeit genutzt, um die Einkaufsliste zu schreiben und einiges vorzukochen (heute können wir dies schon zusammen tun!) Meine älteren Kids können auch schon ausgegangenes Mehl im Laden holen gehen. Was für eine Hilfe!

Wenn du auch schon Spielzeiten mit deinen Kindern eingeführt hast, dann nimm diese mal bewusst wahr und geniesse die Früchte deiner harten Arbeit.
Falls dir deine Kinder immer noch ständig am Bein kleben und du gerne mal atmen möchtest, lies unseren Blogeintrag dazu.

http://childwise-ch.blogspot.ch/2011/08/struktur-aber-wie.html

Manage deine Zeit und setze realistische Erwartungen
Dies ist so ein wichtiger Punkt. In gewissen Phasen – du hast vielleicht drei Kleinkinder unter 3 Jahren – muss man nicht die ganze Familie zu sich einladen und einen Truthahn mit allem drum und dran auftischen und obendrauf noch alles
atemberaubend dekorieren und selbstgemachte Kekse zum Dessert mit Kaffee aus selbstgepflückten Bohnen reichen.  :-)
Ihr versteht, was ich meine.
Pass die Aufwändigkeit der Feier deiner jetzigen Familiensituation an. In einigen Jahren wird alles wieder anders aussehen.
Hol dir Hilfe, lass alle etwas zum Essen beisteuern, die gekauften Keksteige tun es auch (ich war so froh darum, als ich noch ganz kleine Kinder hatte, ich griff immer wieder drauf zurück und es entspannte vieles).

Schlaf ist so wichtig, für dich natürlich auch, aber für deine Kinder umso mehr!
In der Weihnachtszeit fährst du vielleicht von Weihnachtsfeier zu Weihnachtsfeier oder nimmst sogar ein Flugzeug, um Verwandte zu besuchen.
Hierbei kann der Schlaf schnell auf der Strecke bleiben und du hast ein weinendes, mürrisches und anstrengendes Kind, das alle Regeln vergessen hat.
Welch eine wunderbare Vorstellung für die Festtage :-)
Plane dir die Schlafenszeiten in deine Reise und deinen Alltag ein. Wenn du beispielsweise wegfährst, überlege dir, welche Zeit am besten dafür ist. Vielleicht gehst du schon einen Tag früher.

Ein ausgeschlafenes Kind ist ein super Rezept für besinnliche Weihnachten und schöne Erinnerungen, natürlich aber auch kein Erfolgsgarant für Kleinkinder, die sich in der Trotzphase befinden, jedoch enorm unterstützend.


Regeln
Versuche die Regeln, die sonst bei euch gelten, auch während dieser Zeit beizubehalten. Ich weiss, wie einfach es ist, weniger konsequent zu sein, man ist ja bei der Schwiegermama oder hat selber Besuch und kaum Zeit, sich um die Kinder zu kümmern. Es hilft jedoch und gibt deinen Kindern die Sicherheit, die sie benötigen. Zusätzlich musst du dann im neuen Jahr nicht verlorenes Terrain wieder unter Anstrengung zurückgewinnen.

Erinnerungen
Vergiss nicht, dass du Erinnerungen kreierst. Deine Kinder werden sich nicht an das Festmahl erinnern oder an die 10 verschiedenen Keckssorten, die du jede Weihnachten unter Stress bäckst. Ihnen ist wichtig, dass du Erinnerungen schaffst, Zeit mit ihnen verbringst, Traditionen aufleben lässt, welche ihr für eure Familie etabliert.
Investiere in deine Familie in dieser Zeit und verliere sie nicht aus dem Fokus!

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