:: Die vier Antworten -2-::


Kommen wir zur zweiten Antwort, der kompletten Antwort. 
Wenn du den letzten Eintrag nicht gelesen hast, dann liess ihn doch noch, weil dies hier eine Weiterführung davon ist.

Wie sieht eine komplette Antwort aus?
Es ist eine vollständige, ganze, totale Antwort. 
Hmm, ok, nun ist die Definition erklärt, aber wie sieht das praktisch aus?

Ich sage meinem Sohn, dass er am Esszimmertisch seine Hausaufgaben fertig machen soll.
Er bleibt aber in seinem Zimmer und macht sie dort.

Meine Tochter rufe ich an den Tisch zurück, damit sie auf dem Stuhl sitzt und ihre Milch zu Ende trinkt.
Sie kommt, steht neben dem Tisch und trinkt ihre Milch.

Hat der Sohn komplett gehorcht? Nein. Er hat zwar seine Hausaufgaben erledigt, aber nicht an dem Ort, wo seine Mutter ihn eigentlich haben wollte.
Und wie siehts mit der Tochter aus? Die Milch hat sie zwar fertig getrunken, allerdings hat sie sich dazu nicht hingesetzt.

Die meisten Eltern denken sich: „Naja, sie haben ja letztendlich das gemacht, was ich wollte. Ich muss doch nicht so pingelig sein.“
So beginnt aber genau das Problem. Es geht hierbei wieder einmal um die Gewohnheit. Wenn so ein Szenario ab und zu passiert, ist es ja nicht so schlimm, aber die Kinder gewöhnen sich irgendwann (und meistens schnell!) daran, dass sie nicht ganz gehorchen müssen. Sie entscheiden immer noch selbst, wie sie folgen möchten.

Beobachte deine Kinder die nächsten paar Tage und schau, ob sie komplett gehorchen oder meistens nur so halb.

Falls Letzteres zutrifft: Viel musst du gar nicht machen. Bei kleinen Kindern erinnerst du sie nochmals daran, was du gesagt hast, und bei den Grösseren fragst du nach, ob sie in dieser Situation wirklich gehorsam sind.

Arbeite daran, dass deine Kinder deine Instruktion vollkommen ausführen.

Die dritte Antwort, die andauernde Antwort

Andauernde Antworten sind ziel– oder aufgabenorientiert. Es sind Instruktionen wie: „Noa, du kannst mit deinem Spielzeug im Spielzimmer spielen, bringe aber nichts in die Küche."

Du sagst deinem zweieinhalbjährigem Kind, dass es nur am Tisch mit der Knete spielen darf, doch nach einer kurzen Zeit geht es damit vom Tisch. 
Deine 6-jährige Tochter gibst du die Anweisung, dass sie draussen alles Laub aufwischen soll, doch nach zwei Minuten ist sie schon wieder im Zimmer, die Arbeit ist jedoch nur halb ausgeführt.

Dies ist eine Situation, die du gebrauchen kannst, um deinen Kindern etwas zu lehren. 
Dein zweieinhalbjähres Kind bringst du beispielsweise wieder zurück an den Tisch mit der Instruktion, dass es nicht weggehen darf ohne Mamas Erlaubnis.
Deine Tochter erinnerst du daran, dass sie nicht die Freiheit hat, hereinzukommen.

In diesen Fällen arbeitest du mit deinen Kindern an der Fähigkeit, deinen Anweisungen über längere Zeit zu gehorchen.
Eine Instruktion über längere Zeit zu befolgen bedeutet, sich daran zu erinnern. Das Kind muss nicht lange am Tisch bleiben; nur so lange, bis Mama sagt, dass es den Tisch verlassen darf.

Beobachte auch hier deine Kinder. Nimmst du dir Zeit, darauf zu achten, dass deine Instruktionen ausgeführt werden oder bist du zu beschäftigt?

Es lohnt sich, sich die Zeit zu nehmen und deinen Tag zu entschleunigen, damit du mit Freude in der Erziehung dranbleiben kannst.

Im nächsten Eintrag: Die vierte AntwortKommen wir zur zweiten Antwort, der kompletten Antwort. 
Wenn du den letzten Eintrag nicht gelesen hast, dann liess ihn doch noch, weil dies hier eine Weiterführung davon ist.

Wie sieht eine komplette Antwort aus?
Es ist eine vollständige, ganze, totale Antwort. 
Hmm, ok, nun ist die Definition erklärt, aber wie sieht das praktisch aus?

Ich sage meinem Sohn, dass er am Esszimmertisch seine Hausaufgaben fertig machen soll.
Er bleibt aber in seinem Zimmer und macht sie dort.

Meine Tochter rufe ich an den Tisch zurück, damit sie auf dem Stuhl sitzt und ihre Milch zu Ende trinkt.
Sie kommt, steht neben dem Tisch und trinkt ihre Milch.

Hat der Sohn komplett gehorcht? Nein. Er hat zwar seine Hausaufgaben erledigt, aber nicht an dem Ort, wo seine Mutter ihn eigentlich haben wollte.
Und wie siehts mit der Tochter aus? Die Milch hat sie zwar fertig getrunken, allerdings hat sie sich dazu nicht hingesetzt.

Die meisten Eltern denken sich: „Naja, sie haben ja letztendlich das gemacht, was ich wollte. Ich muss doch nicht so pingelig sein.“
So beginnt aber genau das Problem. Es geht hierbei wieder einmal um die Gewohnheit. Wenn so ein Szenario ab und zu passiert, ist es ja nicht so schlimm, aber die Kinder gewöhnen sich irgendwann (und meistens schnell!) daran, dass sie nicht ganz gehorchen müssen. Sie entscheiden immer noch selbst, wie sie folgen möchten.

Beobachte deine Kinder die nächsten paar Tage und schau, ob sie komplett gehorchen oder meistens nur so halb.

Falls Letzteres zutrifft: Viel musst du gar nicht machen. Bei kleinen Kindern erinnerst du sie nochmals daran, was du gesagt hast, und bei den Grösseren fragst du nach, ob sie in dieser Situation wirklich gehorsam sind.

Arbeite daran, dass deine Kinder deine Instruktion vollkommen ausführen.

Die dritte Antwort, die andauernde Antwort

Andauernde Antworten sind ziel– oder aufgabenorientiert. Es sind Instruktionen wie: „Noa, du kannst mit deinem Spielzeug im Spielzimmer spielen, bringe aber nichts in die Küche."

Du sagst deinem zweieinhalbjährigem Kind, dass es nur am Tisch mit der Knete spielen darf, doch nach einer kurzen Zeit geht es damit vom Tisch. 
Deine 6-jährige Tochter gibst du die Anweisung, dass sie draussen alles Laub aufwischen soll, doch nach zwei Minuten ist sie schon wieder im Zimmer, die Arbeit ist jedoch nur halb ausgeführt.

Dies ist eine Situation, die du gebrauchen kannst, um deinen Kindern etwas zu lehren. 
Dein zweieinhalbjähres Kind bringst du beispielsweise wieder zurück an den Tisch mit der Instruktion, dass es nicht weggehen darf ohne Mamas Erlaubnis.
Deine Tochter erinnerst du daran, dass sie nicht die Freiheit hat, hereinzukommen.

In diesen Fällen arbeitest du mit deinen Kindern an der Fähigkeit, deinen Anweisungen über längere Zeit zu gehorchen.
Eine Instruktion über längere Zeit zu befolgen bedeutet, sich daran zu erinnern. Das Kind muss nicht lange am Tisch bleiben; nur so lange, bis Mama sagt, dass es den Tisch verlassen darf.

Beobachte auch hier deine Kinder. Nimmst du dir Zeit, darauf zu achten, dass deine Instruktionen ausgeführt werden oder bist du zu beschäftigt?

Es lohnt sich, sich die Zeit zu nehmen und deinen Tag zu entschleunigen, damit du mit Freude in der Erziehung dranbleiben kannst.

Im nächsten Eintrag: Die vierte Antwort

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

:: Eigentum anderer respektieren::

:: Ämtli II ::

::Elterliche Autorität::