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:::Hörst du mir zu?::

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Hör mir endlich zu!!!  Vielleicht geht es dir wie meinem Mann und mir: oft hören unsere Kinder uns nicht zu. Nicht, dass sie es nicht könnten – nein, sie möchten es partout nicht.  Keine Lust, hinzuhören.  Denn Mama oder Papa möchten sie an eine Aufgabe erinnern, auf etwas aufmerksam machen oder nach einem Konflikt  darüber sprechen.  Die Ohren unserer Kinder verschliessen sich dann auf wundersame Weise.  Was ist deine Strategie in solchen Situationen?  Wiederholst du dich unzählige Male, bis deine Stimme immer bestimmter und lauter wird, es jedoch nicht wirklich funktioniert, denn die einzige, die  nun ein Problem hat, bist du?  Du hast deine gesamte Energie in das Repetieren deiner Anweisung gegeben.  Wer kennt das?!  Unsere Rhetorik hilft da gar nicht, genauso wenig wie die Wiederholung, die wir wie eine Zauberformel verwenden, da wir denken, dass je öfters wir sie aufsagen, desto  mehr wir einen Punkt machen können.  In Wahrheit...

::Urlaub::

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Was mir in den Ferien den letzten Nerv raubt!  Kannst du es erraten?  Hast du eine Idee?  Nein, es sind nicht die Streitereien, die aber zugegeben sicherlich auf den vorderen Rängen liegen.  Es ist das ständige Maulen, nachdem mein Mann und ich einen wunderbaren Tagesablauf geplant haben und die Kinder unserer Genialität mit Protest entgegnen.  "Nein, ich möchte nicht laufen!"  "Nein, das ist langweilig!"  "Nein, nicht schon wieder!"  "Nein, nein, nein, nein......", gefolgt von Meckern und Jammern.  Ernsthaft jetzt, das kann bei mir das Fass in einer Nanosekunde zum Überlaufen bringen.  Das macht mich so rasend, und um mich zu beruhigen muss ich oft – zur Sicherheit meines Umfeldes – an die  frische Luft oder schnell den Raum verlassen und tief durchatmen.   So dramatisch es klingt, so ist es auch, auch wenn man diese Begebenheiten oft mit einem Zwinkern erzählt. Im Moment selber kann es mich zur Weissglut bringen. ...

::Ermutigung::

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Ahhhh. Wir alle lieben wohltuende, bestärkende und auferbauende Worte. Niemand lehnt dankend ab, wenn sie ehrlich gemeint sind und natürlich haben sie bei jedem einen anderen Stellenwert. Bei den  einen scheinen ihnen dadurch Flügel zu wachsen, andere geniessen es einfach. Unsere Kinder sind da nicht anders! Man spürt förmlich, wie ihnen Lob für ihre Entwicklung gut tut und sie fördert. Aber Achtung, wir sollten als Eltern darauf achten, dass wir klare Ermutigungen aussprechen, nicht nur generelle Dinge wie: “Du bist ein wunderschönes Mädchen!” “Du bist ein starker junger Mann!” “Deine Haare sind hübsch!” Sei spezifisch Weise auf spezifische Aspekte des Verhaltens deines Kindes hin und was die positiven Auswirkungen davon waren. Anstatt “gut gemacht!” sage “Die Art und Weise, wie du deiner Schwester heute so geduldig geholfen hast, war stark!” Anstatt “wunderbare Zeichnung!” sage “Wow, toll, wie du die verschiedensten Grüntöne für den Wa...

::Taschengeld -2::

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Ich möchte an den letzten Blogeintrag über Taschengeld anknüpfen. Hier der Link dazu, falls du ihn verpasst hast: Nachdem wir zusammen angeschaut haben, wann ein guter Zeitpunkt ist, mit dem “Sackgeld” zu beginnen und uns überlegt haben, wie wir mit Geld umgehen und was wir weitergeben möchten, kommen wir zu Real-Life-Szenarien. 1. Was tun, wenn das Taschengeld schon aufgebraucht wurde, bevor der Monat zu Ende ist? Unser Kind hat kein Geld mehr zur Verfügung aber möchte umbedingt noch was kaufen. Sein Fussball hat ein Loch und er kann seinem Hobby nicht nachgehen. Traurig und hoffnungsvoll schaut er uns an! Was tust du? Ich glaube, die meisten Eltern würden im ersten Moment sagen, dass sie kein zusätzliches Geld geben würden. Aber im wirklichen Leben sind diese Situationen anders. Diese Blicke unseres Kindes! Diese Hoffnung! Dieses Bitten! Was ist stärker? Unsere Kinder sollten in unserem Haushalt lernen, mit ihrem Geld umzugehen. Deshalb – auch bei Hundeblick und Winseln ...

::Taschengeld -1::

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Wann sollte man dem Sprössling "Sackgeld" geben? Eine Frage, die Eltern von Vorschülern zu Recht beschäftigt. Ich persönlich bin bei meinen Kindern ganz nach der Empfehlung "1CHF pro Schulstufe pro Woche" gegangen. Mein Mann und ich haben allerdings erst damit angefangen, als unsere Kids die 3. Klasse erreichten, da wir fanden, dass sie vorher das ganze Konzept noch nicht so ganz verstanden hatten und es irgendwie zu früh war. Also starteten wir in der 3. Klasse mit 3 CHF/Woche. Das Sparschwein mit 4 verschiedenen Slots finden wir fantastisch, weil es genau das unterstützt, was uns auch am Herzen liegt. Die Slots sind für: - Ausgeben - Sparen - Investieren - Gute Tat Wir Eltern sollten uns zuerst mal selber Gedanken darüber machen, was uns wichtig ist, wie wir mit Geld umgehen und was wir unseren Kindern diesbezüglich beibringen möchten. Heute kämpfen Jugendliche mit Schulden – die Handyrechnung, die in's Unermessliche geht, die Kreditkarte, die sie mit 16 zu...

::Willentlich?!::

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Ab welchem Alter tun Kinder etwas vorsätzlich, also willentlich, auch wenn sie genau wissen, dass es nicht erlaubt ist?  Diese Frage kommt regelmässig auf und meist bei Eltern mit mobilen Kindern ab 12 - 18 Monaten – m itten in der Zwischenphase, in der man nicht ganz sicher ist, ob der Nachwuchs es versteht, da er ja auch noch nicht sprechen kann.  Ich bin immer darauf bedacht, keine generellen Altersangaben zu machen, denn jedes Kind ist einzigartig und entwickelt sich unterschiedlich schnell.  Denn Ball gebe ich dann gern den Eltern zurück. Also an dich!:-) Eigentlich weisst du es, wenn du dein Kind beobachtest.  Wenn dein Sprössling, gleich nachdem du ihm gesagt hast, dass er keine Spielzeugautos in die Steckdose stecken soll,  verschmitzt lächelt und wartet, bis du nicht mehr hinsiehst (oder es entschlossen gleich wieder versucht), dann wäre das  ein Indiz dafür, dass er es schon versteht.  Kinder verstehen schneller, als wir denken, oft gehen wi...

::Angst::

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Ich höre des Öfteren: “Mein Kind hat Angst!” Wovor hat dein Kind Angst? In Gesprächen mit Eltern ist es mir am Anfang sehr wichtig, sie darauf aufmerksam zu machen, die Angst der Kinder ernst zu nehmen, aber genauso nichts zusätzlich hineinzuinterpretieren. Das Hineininterpretieren kommt schleichend! Es ist ja nicht so, dass wir uns vornehmen, unserem Kind noch mehr Angst zu machen oder es sogar auf Dinge aufmerksam machen, an die es nie gedacht hätte. Irgendwie jedoch geschieht es dann doch irgendwie. Oft unbewusst und klanglos fies, ist diese zusätzliche Information plötzlich da und stellt nochmals alles auf den Kopf. Was meine ich damit? Dein Sohn erwacht mitten in der Nacht und schreit. Du gehst noch halb schlafend zu ihm hin und fragst ihn, was los ist, worauf er keine Antwort gibt und weiter weint. Ganz automatisch kickt unser “Ich muss es reparieren”-Modus ein. Also fange wir an, diesem Problem auf den Grund zu gehen, Sohnemann scheint uns ja nicht dabei zu unterstütz...