::Baby's Tagesablauf::


In unserer Familie ist die Babyphase schon einige Jahre her, auch wenn wir unsere Jüngste oft noch “Baby” nennen.
Es kommt mir an manchen Tagen so vor, als ob wir nur geblinzelt hätten und die Jahre an uns vorbeiflogen. Und manchmal, ja manchmal scheint es so, als ob die Babyphase ewig her ist.
Da ich jedoch einige Mütter mit Babys coache und der letzte Baby Post doch einige Zeit her ist, dachte ich, es wäre mal wieder an der Zeit.

Wie bekommst du einen konstanten Tagesablauf mit einem Baby?


Für viele Eltern ist dies eine Wunschvorstellung! Der Tagesablauf VOR dem Baby war meist geregelt, auch wenn es verschiedene Charaktere gibt – von super-durchorganisiert und strukturiert zu flexibel und spontan plus den verschiedenen Grauzonen – aber ein konstanter Tagesablauf MIT Baby scheint für viele Eltern unerreichbar.
Ein gesundes Mass an Struktur wirkt sich auf die ganze Familie positiv aus und ist, sobald
das Kind in den Kindergarten kommt, ein Teil seines Lebens.

- Von childwise.ch lernen wir, dass der Ablauf "schlafen-essen-Wachphase" einer der wichtigen Schlüssel ist. Ich selbst und viele Eltern mit mir haben dies als Segen für unsere Baby-Kleinkind-Zeit erlebt.

- Setze morgens eine konstante Aufstehzeit
Das ist einer der ersten Tipps, den ich gebe. Wenn der Morgen gesetzt ist, dann ist der Tag schon viel einfacher zu strukturieren.
Leider heisst das oft auch, dass der Tag früher beginnt, als man es sich gewöhnt war! Aber das kann sich in einigen Monaten schon wieder ändern. Deshalb lass dich dadurch nicht entmutigen.

- Passend hierzu: Setze eine konstante Abend-Schlafenszeit
Diese sollte zwischen 10-12 Stunden vor der Aufstehzeit morgens sein. Babys, die schon durchschlafen, brauchen 10-12 Stunden Schlaf. Ob es 10 oder 12 Stunden sind, wird dein
Baby selbst entscheiden, es ist leider kein Wunschkonzert. :-)

Um an diesen beiden Fixzeiten dranzubleiben, bedarf es vor allem anfangs einer Konstanz. Das hiess für uns, dass wenn wir unterwegs waren, z. B. auf Besuch bei Freunden, wir unser Reisebett mitnahmen, damit unsere Kinder zur selben Zeit einschlafen konnten. So hatten wir Qualitätszeit mit unseren Freunden und unsere Kinder litten nicht unter Schlafentzug und Übermüdung, was ja oft zu Quengelei führt, wogegen ich allergisch reagiere. :-)

Konstanz heisst nicht, dass du nie flexibel sein kannst. Flexibilität braucht es im Leben. Die eine Familie hat mehr davon als die andere, das sind einfach Präferenzen. Wenn man aber von Anfang an etwas etabliert, sollte es wenig Abweichung geben, damit das Muster sich bilden kann.

- Wenn du das Buch “Schlaf gut, mein kleiner Schatz” schon gelesen hast und in den ersten Wochen herausfinden konntest, wie oft dein Baby Hunger hat, dann füge diese Zeiten von morgens bis abends in den Tagesraster ein.

- Jetzt geht es zu den Nickerchen.
Nach jeder Wachphase folgt ein Nickerchen.

Schreibe das Ganze auf. Ich kann dir nicht sagen, wie wichtig dieser Punkt ist, denn zu oft vergessen wir die verschiedenen Abläufe oder werden durch Unvorhersehbares
unsicher.
Man kann sich dann schnell entmutigt fühlen.

Wenn du Neu-Mama oder Neu-Papa bist, dann schreibe einmal deine Familienwerte und Ziele auf – falls du es nicht schon vor der Geburt von Junior gemacht hast.
Was möchtest du deinen Kindern weitergeben, was ist euch als Paar wichtig?

Das hilft enorm und unterstützt deinen Alltag sehr!

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