::Sommerferien -4-::


Nachdem wir die drei ersten Elemente angeschaut haben, kommen wir zum vierten und somit zweitletzten. 
Das heisst für uns Zürcher: Noch 2 Wochen Ferien, und für die meisten Nachbarkantone noch eine. Wie die Zeit vergeht. Wir geniessen es so sehr und könnten noch locker einige Wochen anhängen :-). 

Nummer 4 geht so ein wenig in Nummer 3 ein: 
Ermutige Anerkennung und Dankbarkeit.
Kinder, die Dinge zu schätzen lernen und dankbar sind, sind laut Harvard Studie eher hilfsbereit, grosszügig, mitfühlend und vergebend. 

Wow, das ist doch wunderbar. Das heisst also, wenn wir unseren Kindern lernen, Dinge zu schätzen und dankbar zu sein, anstatt immer zu denken, dass sie zu kurz kommen, es ihr gutes Recht sei, mehr zu haben, oder jeweils oft zur Eifersucht tendieren, der Mittelpunkt des Universums sind, einfach diese unzufriedene Haltung haben, unterstützt das auch die Hilfsbereitschaft, Grosszügigkeit, mitfühlend und vergebend werden. 
Hier kommen wir wieder zu einem meiner Lieblingsthemen (ich bin ehrlich, es sind viele!) :-) – unseren Kindern zu lehren, dass sie sich für andere freuen. 
Auch das unterstützt die Dankbarkeit und Zufriedenheit enorm. 
Bleib mit ihnen dran und fange nicht an, den Massstab für die Kuchenstücke zu zücken, weil dein Junior bestimmt wieder meint, er habe das kleinere Stück. Oder du mittags die Penne abzählst, damit alle ja gleichviel haben. Oder du immer und immer wieder versuchst, das alles fair ist. Es ist absolut nicht nötig – und weisst du was: sogar unmöglich! 
Vergiss den Stress, lehre deinen Kinder lieber, dass sie sich für andere freuen können.  
Zuerst natürlich müssen sie es bei uns Eltern sehen! 
Sehen sie, dass wir andere Menschen schätzen und die verschiedensten Dienstleistungen nicht als normal anschauen?
Sprich: Wie verhalten wir uns im Restaurant zu Servicepersonal, an der Kasse, oder bei den Polizisten, wenn sie wieder einmal ihre Arbeit machen und ich einen Strafzettel bekomme? 
Ich sage natürlich nicht, dass wir dankbar dafür sein sollen, aber was viele Menschen dann von sich geben, ist mehr als zweifelhaft.  
Was gucken sich deine und meine Kinder von uns ab? 
Sind wir zufrieden, wenn der Nachbar zum vierten Mal in die Ferien kann und du in diesem Jahr Balkonien geniesst?
Wenn ein Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung oder Beförderung bekommen hat? Kannst du dich von Herzen freuen?

Ich glaube es ist fair zu sagen, dass wir auch noch Verbesserungspotenzial haben. :-) 
Das dürfen unsere Kinder auch gerne wissen, wir sind alle dran. 

Hören deine Kinder, dass du dankbar für andere Familienmitglieder und ihre Lehrer bist? 
Bist du dankbar für den Inhalt deines Kleiderschranks oder möchtest du öfters mal was Neues? Sagst du: „Ich hab ja nichts anzuziehen!“?
Wie kommt das bei unseren Kindern rüber, wenn sie einen vollgepackten Schrank sehen? 
Was hören sie von dir/mir?
Nimm dir die nächste Woche Zeit darüber nachzudenken und zu überlegen, wo deine Kinder stehen. Wie sehr du dranbleibst.
Es lohnt sich.

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