:: Eltern werden ist nicht schwer ...::


… Eltern sein dagegen sehr. 

Ein kleines Sprichwort zum Anfang – wobei ich die positiven Sprichworte
doch viel lieber habe. Aber dieses hat bestimmt mehr als einen Kern Wahrheit. Natürlich darf man auch nicht vergessen, wie kostbar, wichtig und belohnend die Aufgabe als Eltern ist. Was sie jedoch in uns hervorbringen kann, ist Herausforderungen mit unserem Partner, denn wir sind nicht immer gleicher Meinung.


Gegensätze ziehen sich immer noch an. So ist meist ein Elternteil strenger und der andere lässt mehr durch. Wenn man das nun mischt, hat man eine gesunde Balance. Und das ist genau das, was dein Kind benötigt.

Denn ein Kind wird genauso wenig einen Elternteil, der alles durchgehen lässt respektieren als einen, der so streng ist, dass ihm die Regel wichtiger ist als das Kind.
Wer übernimmt welche Rolle bei euch?
Ich bin überzeugt, dass wenn ich neben euch sitzen würde, die Antwort wie aus der Pistole geschossen käme. :-)
Ist es nicht so, dass wir gegeneinander streiten wie Krieger, die nicht für dasselbe Land kämpfen?
Eine höchst dramatische Auslegung, aber ich musste schon oft innehalten und überlegen, dass mein Mann und ich doch im selben Team sind, dass wir beide das Gleiche, nämlich das Beste, für unsere Kinder wollen.
Warum nur lass ich mich dann so mitreissen? Ich würde doch besser meine ganze Energie darin investieren, dass wir zusammen an der Strategie arbeiten, unsere Kinder gemeinsam, mit beiden Stärken, zu erziehen.
Zugegebenermassen gelingt es mir nicht immer, aber je länger desto besser.
Einfach das Bewusstsein zu haben, dass wir uns ergänzen. Ich muss nicht das Gleiche gut können wie mein Mann und umgekehrt, und zusammen sind wir stark.
Sprecht darüber und ehrt bewusst die Stärke des Anderen, denn genau diese Stärke, die einen so angezogen hat, wird dich später möglicherweise an die Decke gehen lassen.


Also, anstatt deinen Weg als den richtigen anzusehen, frag mal nach: "Warum hast du so gehandelt?"
Bemühe dich darum, den Anderen zu verstehen.
Und leider ist es oft so, dass wir Mütter sehr stark auftreten im Sinne von „Mein Weg ist der EINZIGE Weg“, und so unsere Männer vor den Kopf stossen.
Aber nochmals: Wir sind im selben Team!
Kein Teamsport würde mit so einer Haltung gut funktionieren, wo jeder am eigenen Strick zieht.


Oder die drei Musketiere – wie heisst es da schon wieder? Einer für alle und alle für einen.
Kein schlechter Leitspruch für die Erziehung.
Mamas und Papas sollten Nicht-Konflikt-Situationen mehr gebrauchen.
Sprecht miteinander ohne Konflikte. Geht auf einen Spaziergang. 
Versucht einen Weg miteinander und füreinander zu finden, ohne dass ihr den anderen mundtot macht oder auf der eigenen Meinung beharrt. In der Erziehung muss man oft Kompromisse eingehen. Für eure Ehe und eure Kinder.


Wo also habt ihr Verbesserungspotenzial?
Wir haben es alle! Sich immer wieder darüber bewusst zu werden und einen Schritt auf den anderen zuzugehen ist ein guter Anfang.

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