::Rückenschmerzen?::


Macht dir die Last auf dem Rücken manchmal zu schaffen?
Am liebsten hättest du einen Privatmasseur, der dir jeweils abends den Rücken
massieren würde.
Aber was würde das bringen, am nächsten Tag sind die Äffchen wieder da! :-)

Manche von ihnen sind gewachsen und sind wirklich schwer geworden, nicht wahr?

Bist du immer noch dabei, deinen Kindern diese Äffchen abzugeben, oder wird dir an den anstrengenden Tagen bewusst, dass du
doch viel Verantwortung wieder zurückgenommen hast?

Ich weiss, wie schnell wir wieder in dieses mühsame Muster zurückfallen.
Deshalb bin ich immer wieder froh um die Erinnerungen während eines neuen Kurses. Denn weisst du was? Ich profitiere
jeweils fast am meisten davon! :-)

Für diejenigen, bei denen der Kurs schon länger zurückliegt, eine Erinnerung auf dem Blogweg.

Wo stehst du?
Kann es sein, dass deine Frustration damit zusammenhängt, dass du Äffchen auf den Rücken geheftet hast?
Insgeheim hast du gehofft, dass sie von selbst verschwinden, je älter deine Kinder werden. Leider war dem nicht so.

Ständige Erinnerungen/Belehrungen frustrieren nicht nur die Eltern, sondern nehmen jegliche Motivation zur Eigenverantwortung
für die Kinder.
„Warum sollte ich, meine Mama erinnert mich eh morgen wieder daran", denkt das Kind.

Und ist es nicht so? Wir tun es, wir tun es oft und je älter die Kinder werden, meist nicht sehr freundlich.

Nun, erinnerst du dich noch an das Abwehrmittel? Ich bin sicher du tust es, denn dieser Satz bringt immer wieder viele Diskussionen mit sich.
Für die, die es jedoch versuchen, wird es überraschenderweise zu einem starken Werkzeug, weil es funktioniert.

HAST DU DIE FREIHEIT?

Frage dich mal: Ist mein Kind intellektuell und physisch bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen, als ich ihm gebe?
Habe ich das Kind gelehrt (im besten Fall in den Lernmomenten)?

Wenn beides mit ja beantwortet werden kann, dann übergib ihm die Äffchen, also die Verantwortung.

Versuch es, denn wenn du nur ein wenig wie ich tickst, dann hast du dein Kind schon genug erinnert und du wirst überrascht sein, dass es eigentlich schon lange weiss, wie’s geht.
Vertraue darauf, dass was du hineingelegt hast, Frucht bringen wird.

Wage es, übergib die Verantwortung.

Wir möchten ja nicht, dass unsere ständigen Belehrungen in den Ohren unserer Kinder wie ein "Bla, bla, bla" tönen. Ich weiss, dass es bei meinen Kindern schon oft genug so getönt hat. Dieser Ausschnitt aus dem Kurs ist jeweils lustig, aber auch sehr ernüchternd. Entschuldigung, Mamas – aber meist haben wir die „Bla, bla, blas" am besten drauf. Lasst unsere Worte stärker sein, als dass wir in Belehrungen verfallen.

Meinen Kindern Verantwortung zu übergeben tut nicht nur meinem Rücken gut, sondern am meisten meinen Kindern.

Nun, wenn du vorangegangene Fragen mit ja beantwortet hast und diese Szenarien immer noch vorkommen, dann entscheide dich gegen Belehrungen und für Verantwortung, plus integriere die reflektierende Auszeit dafür.

Hier mehr dazu:
Du rufst deinen Sohn mehrmals morgens, bist er endlich aus dem Bett kommt, dann bist du nur noch am Rotieren, weil er in den Kindergarten/die Schule gehen muss, noch nichts gefrühstückt hat und spät dran ist.
Natürlich schmierst du schnell ein Brot, denn er muss ja was im Magen haben.

Deine Tochter vergisst regelmässig ihren Turnbeutel, den du ihr dann nachtragen musst.

Deinen Sohn musst du täglich an das Danke, Bitte und Hallo sagen erinnern.

Deine Tochter lässt ihre dreckigen Kleider herumliegen, anstatt sie in den Wäschekorb zu legen.

Dein Sohn wäscht sich leider immer noch nicht seine Hände nach dem Toilettengang.

Deine Tochter schlägt die Schiebetüre deines Autos jeweils auf und zu, sodass sich das ganze Auto schüttelt. (Ja, dieses Beispiel habe ich vom Kurs, langsam gehen sie mir aus) :-)

Wie siehts mit den zu unterschreibenden Blätter der Schule aus, oder dem Fahrrad, das abends wieder zurück in die Garage sollte ...

Frage: Hast du die Freiheit?
Wissen deine Kinder noch, was das bedeutet?

Bleib dran. Es ist ein tolles Werkzeug.

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