::Sommerferien::


Ob du nun die meiste Zeit in den Ferien warst, arbeiten musstest oder das wunderschöne Wetter zu Hause genossen hast, du hattest bestimmt mehr Zeit mit deinen Kindern als gewöhnlich. Vor allem, wenn sie schon in der Schule sind.

5 Wochen 24/7 in meinem Fall. Unsere drei Kinder (10, 8 und 5 Jahre) sind schon alle im Schulsystem integriert, also bedeuten Ferien, dass wir ALLE zusammen sind (minus leider mein Mann, der nur eine Woche mit uns geniessen konnte).
Ich liebe diese Zeit und meine das auch wirklich! Es ist nicht so ein Positives-Denken-Konzept um zu probieren, ob es dann in der Realität wirklich so ist.
Nein, ich schaue schon dem Schulstart mit traurigem Blick entgegen und habe meinen Kindern schon angedroht, sie zu Hause anzuketten, damit sie nicht in die Schule können:-) (ich glaube nicht, dass einer ihrer Lehrer unsere Blogs liest) ;-)
Wir genossen das Ausschlafen (ja, irgendwann liebe Mamas und Papas mit Kleinkindern, werdet auch ihr wieder in den Genuss davon kommen!), das sommerliche Wetter und das Zusammensein enorm.

Vielleicht geht es dir aber gerade gar nicht so. Du freust dich, wenn die Kinder ENDLICH wieder in die Schule gehen. Die ständigen Streitereien und die miese Stimmung kannst du schon gar nicht mehr aushalten. Bald ist der Schulstart vor der Tür, dein Ziel, dem du entgegen arbeitest!

Ferien bringen das Beste und das weniger Gute in unseren Kindern UND uns hervor.
Was haben diese Sommerferien bei dir, bei mir, hervorgebracht?
Setze deine Beobachtungen positiv um.
Beides ist enorm wertvoll.

Die Dinge die schon klappen – feiere die Erfolge! Diese ermutigen dich und deine Kindern sehr! Wir brauchen die Erfolge, wir brauchen die sichtbaren Früchte.
Wir konnten so viele dieser Früchte diesen Sommer ernten, es war einfach überwältigend. Aber auch wir hatten härtere Sommer, Wochen, in denen die Investitionen und das Dranarbeiten manchmal erschöpfend und perspektivlos  schienen! Wir blieben jedoch daran, schrieben pro-aktiv die Ziele auf, die uns während den Ferien bewusst wurden, das weniger Gute, an dem wir dann arbeiten konnten.
Ich habe gelernt, dass auch diese Beobachtung wertvoll sind. Ohne sie bewegen wir uns gar nicht vom Fleck und hoffen nur, dass der Schulstart sich um alles kümmert und wir uns keine Mühe machen müssen.
Leider ist dem nicht so. Und spätestens in den nächsten Ferien kommt das weniger Gute wieder hervor und meist hat es an Stärke und Durchhaltevermögen gewonnen.

Lass uns Eltern sein, die uns von diesen schwierigen Situationen nicht unterkriegen lassen! Ich weiss, wie kräfteaufreibend diese sein können, glaube mir, wir stecken alle im gleichen Boot. Bevor wir Früchte ernten konnten, war eine lange Zeit des Säens und Begiessens essentiell. Wir können diesen Prozess leider nicht überspringen.
Schreibe deine Beobachtungen auf, und arbeite daran. Ja – auch nach den Ferien!

Und wenn du nun denkst, dass meine Kindern während den Ferien nie stritten, schwierig waren oder schlechte Laune hatten, dann muss ich dich enttäuschen, auch wir hatten das, am Ziel sind wir noch lange nicht angekommen, Papa und Mama müssen ja noch was zu tun haben … ;-)

Aber ganz ehrlich, es ist es wert! Die Zeit mit unserer Familie ist mir so wertvoll, das Gute und das weniger Gute, weil beides mich enorm anspornt und lehrt!


Bleib dran und lass dich nicht entmutigen! Du machst es fabelhaft!

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