::Mama und Papa streiten::


Wie streitet ihr als Paar? 
Wie besprecht ihr Differenzen?

Die Einen nörgeln, sprechen lauter, schreien ...
Die Anderen ziehen sich zurück und bestrafen so den Partner.
Es gibt auch Solche, die wollen immer, dass Harmonie herrscht und sehen jede Auseinandersetzung als Gefahr an.
Wieder Andere gebrauchen unfreundliche, verletztende Worte – manchmal muss Mobiliar darunter leiden.
Zu welchem Typ gehörst du?

Oft kommt noch hinzu, dass dein Partner genau der gegenteilige Streittyp ist!
Welche Streitkultur du auch gebrauchst, es gibt bestimmt Möglichkeiten, sie zu verbessern.
Warum?

Überleg mal: Wie hast du dich als Kind gefühlt, als deine Eltern gestritten haben?
Verängstigt, unsicher?

Wolltest du nicht am liebsten rufen: "Mama und Papa, hört auf zu streiten!"
Nimm dir einige Minuten Zeit, darüber nachzudenken.
Ich habe noch niemanden kennengelernt, der gesagt hat, dass ihn dies kalt gelassen habe.
In den Erziehungskursen kommt so einiges hoch und man beginnt zu verstehen, dass auch wenn man selbst die Auseinandersetzung mit dem Partner nicht schlimm findet, die Kinder dies ganz anders auffassen!
Streit zu unterdrücken ist jedoch auch nicht die Lösung, Kinder spüren diese Unstimmigkeiten.

1. Arbeitet an eurer Streitkultur, weil ihr euren Kindern ja auch ständig sagt, sie sollen nicht streiten. Auch sie müssen lernen, wie man eine
Auseinandersetzung austrägt. Sei ein Vorbild.

2. MACHT COUCH ZEIT!!!
BOOOM, und ich habe Couch Zeit wieder einmal platziert. :-) 
Ich bin bekannt dafür, dass ich diese wichtige Art der Erziehung immer wieder erwähne!
Natürlich wollte ich diesen Post nicht Couch Zeit nennen, sonst würden ihn vielleicht viel weniger lesen ... :-)
Kinder brauchen nicht nur das Fehlen des Negativen, sondern auch eine positive, visuelle Bestätigung eurer Liebesbeziehung.
Lies hierzu unseren Post über Couch Zeit nochmals, auch wenn du ihn schon mal gelesen hast.
Kinder fühlen sich sicher, wenn sie als willkommenes Mitglied in einer Familie sind und sehen, dass Mama und Papa sich lieben und sich
Zeit füreinander nehmen.

Bei alleinerziehenden Eltern kann hierbei die Zeit für sich selbst eine enorm wichtige Rolle spielen. Auch hier ist es immer wieder eine Gefahr, dass die Kinder in den Mittelpunkt rücken und sich alles um sie dreht.
Das ist eine ungesunde Form einer Familie, Kinder sind dadurch überfordert.
Kinder möchten zu einem Ganzen gehören, dein Ganzes als alleinerziehende Mama oder Papa bist du und dein/e Kind/er.
Auch wenn sich diese Konstellation mal ändern mag, seid ihr eine Familie.
Nimm dir Zeit für dich, gehe deinem Hobby nach, werde kreativ, mache Sport, tue dir etwas Gutes, und im Gegenzug werden deine Kinder auch aufblühen, weil du es tust.

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