:Das Beste was eine Mutter tun kann ....:


... ist ihren Mann zu lieben. Wir Mütter verlieren oft das Wesentliche aus den Augen, sobald uns Kinder anvertraut werden. Wir sollten jedoch nicht vergessen: Zuerst sind wir Ehefrau, und dann Mutter. 
Die Kleinkindphase kann sehr anstrengend und manchmal auch ermüdend werden, deshalb verlieren wir oft  den Fokus der Ehe. Entweder übersehen wir unseren  Mann und er bekommt die neue, nicht sehr beneidenswerte Position ganz unten auf der to do-Liste, oder wir versuchen, ihn wie eines der Kinder zu behandeln. Ich liebe die Aussage von Anne Marie Ezzo auf einer der DVDs vom Childwise Kurs, als die Kinder zu ihr sagten:" Papa versorgt seine Socken auch nicht!" Darauf erwiderte sie: "Ich bin nicht die Mutter eures Vaters." Wie wahr – und wie gut, sich immer wieder daran zu erinnern. Unser Mann ist nicht eines unserer Kinder; er ist unser Ehemann und wir arbeiten zusammen an dieser wunderschönen Aufgabe, Eltern zu sein. Zuerst jedoch sind wir füreinander da, zuerst sind wir Ehemann und Ehefrau – bin ich Ehefrau. 
Wir hören immer wieder: Das Wichtigste, was wir für unsere Kinder tun können, ist eine gute Ehefrau/ein guter Ehemann zu sein. Wir müssen nicht, wie man doch meist denken mag, die beste Mutter oder der beste Vater sein. Vieles wird abgedeckt, wenn wir unserer Ehe die Priorität einräumen, die sie verdient, da es ein grundlegendes Bedürfnis eines Kindes ist, dass Mama und Papa sich lieben. 
Ich weiss natürlich auch, dass viele Ehen schwierige Zeiten durchmachen, einige vielleicht vor einer Trennung stehen. Oder dass es Mütter und Väter gibt, die keinen Ehepartner mehr haben. Da kann die obige Aussage natürlich unglaublich verletzen. Es ist jedoch wichtig, seine Realität anzuschauen. Bist du verheiratet und es ist im Moment nicht einfach, dann versuche, daran zu arbeiten. Auch wenn ihr euch nicht immer über alles Erzieherische einig seid, versuche einige Punkte zu suchen, bei denen ihr übereinstimmen könnt. Beginne, Date Nights zu planen, finde die Liebessprache des Anderen heraus und investiere genauso viel Zeit, deinem Partner "ich liebe dich" zu sagen, wie du deinen Kindern Zeit widmest. Führe Couch Time ein.
Hast du keinen Partner oder keine Partnerin, dann ist das deine Realität. Sei vorsichtig, dass du nicht kindzentriert wirst und deine Kinder womöglich mit Erwartungen überforderst, einen Platz einzunehmen, den ihnen nicht gehört. Triff dich regelmässig mit guten Freunden, mit denen du dich austauschen kannst. Freunde, die dich ermutigen und in dein Leben sprechen können. Solche Freunde sind Gold wert! 
Wenn du in einer gesunden Beziehung lebst, dann überlege dir mal, für wen du da sein kannst. Es gibt genug Familien, die diese Art der Unterstützung bitter nötig haben und sich danach sehnen, mit jemandem auszutauschen. Mache Platz in deiner Agenda für solche Beziehungen. 
Seit ich meinen Rhythmus grundlegend entschleunigt habe, habe ich wirklich Zeit, auch für Andere da zu sein. Beginnen wir doch das neue Jahr damit, unsere Augen offen zu halten und für andere Menschen da zu sein.

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