:: Veränderungen beachten::


(Altersgruppe: Kleinkinder von 18-36 Monaten)

Wechsel von der Natur zum WillenDies ist eine sehr wichtige Veränderung, die verstanden werden sollte, weil sie aufzeigt,warum ein Kind so handelt, dass die Eltern fast verrückt werden.


Verrückt werden, an die Grenzen stossen? Vielleicht kennst du das gar nicht und kannst diesen Eintrag auslassen.Wenn du aber wie ich auch dachtest: "Genau das brauche ich", dann lies weiter.


Ein Kind handelt zu Beginn dieses Überganges (mit 18-36 Monaten) impulsiv seiner Natur entsprechend. Dies, weil dein Kind keinen Sinn für richtig und falsch hat.


Deinem Sohn ist es völlig egal, wieviel dein Massivholztisch gekostet hatte und fährt unentwegt mit seinem Bobbycar dagegen.Genauso interessiert es deine Tochter nicht, wieviel deine teuren Echthaar-Make-up Pinsel gekostet haben, sie malt damit freudig ihr Bild zu Ende. :-)


Kleinkinder leben nicht in einer Welt von richtig oder falsch, sondern in einer Welt der persönlichen Zufriedenheit. Bestimmt kennt jeder auch eine erwachsene Person, welche diesen Übergang noch nicht vollzogen hat ...


Was kannst du in dieser Phase deines Kleinkindes tun? Du kannst altersgerechte Selbstkontrolle einfliessen lassen.


Wie sieht das ganz praktisch aus?
In den nächsten 12-18 Monaten ist es dein Ziel, deinem Kind zu helfen, das Richtige vom Falschen zu wählen.
Wenn dein Kleines ungefähr drei Jahre alt ist, wird sich sein Wille, das Richtige zu tun, langsam entfalten.(Dies nur, wenn du während der zuvorgegangenen Zeit Selbstkontrolle durch Gehorsam hineinbringst und ihm das Richtige vom Falschen aufzeigst.) Ganz von selbst geht dieser Übergang aber nicht, auch wenn es vielen Eltern lieber wäre, wenn sie sich für diese schwierige Phase zurücklegen und warten könnten, bis das Kind den 3. Geburtstag feiert und alles besser wird.


Arbeite daran, es lohnt sich! Nimm speziell in dieser Phase von 18-36 Monaten das Verhalten deines Kindes nicht persönlich. Kinder wachen nicht eines morgens auf und denken sich: "Wie könnte ich diese Frau, meine Mama, heute in den Wahnsinn treiben?"
Versuche, das Verhalten distanziert zu betrachten. Das Kind tut es, weil es nicht anders kann und deine Aufgabe ist es, das Kleine zu trainieren und zu unterweisen.


Wenn deine Tochter beispielsweise dem Kind des Vorgesetzten deines Mannes auf den Kopf schlägt, weil es ein Spielzeug hat, das sie auch haben möchte, tut sie es nicht vorsätzlich aus dem tiefen Inneren ihres Herzens, sondern ganz simpel, weil sie sich in der Welt von ICH, ICH und nochmals ICH bewegt. ICH möchte das Spielzeug JETZT.

Natürlich ist es dir peinlich und du schämst dich, aber du darfst es nicht anhand deiner Emotionen überbewerten.

Fordert es Korrektur? Ja.


Lehre deinen Kindern Selbstbeherrschung, indem du moralisches Verständnis kommunizierst. Sag ihnen, was richtig und falsch ist, und beginne zu Hause.


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