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:: Bestandesaufnahme -1-::

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Bereit für eine kleine Bestandesaufnahme? Es ist immer wieder gut, sich dem hektischen Alltag zu entziehen, um seine Gedanken und Gefühle zu sammeln. Oft fühlen wir uns wie in einem Schnellzug  und denken, dass wir keine Zeit haben, mal auszusteigen. - Wag’ es! Spring ab, gönn dir eine Tasse Kaffee, Tee oder heisse Schokolade und nimm dir Zeit für diese Fragen. Bei Ehepaaren ist es wichtig, dass beide diese Fragen ehrlich beantworten, damit ihr darüber austauschen könnt. Wie glücklich bist du momentan in deiner Ehe? - Freust du dich über und auf deinen Partner? - Habt ihr diese Insel im Alltag für euch alleine? - Sprecht ihr herzlich miteinander? Oder welcher Ton dominiert euer Zuhause? - Arbeitet ihr ZUSAMMEN an der Erziehung? - Wie sieht es mit Couch-Zeit aus? - Regelmässige Dates? Für Alleinerziehende: - Bist du glücklich? - Nimmst du dir Zeit um aufzutanken? - Teilst du deine Erziehungsherausforderungen mit jemanden? - Wie sieht deine Couch-Zeit aus? - Unternimmst du re...

::Sammle Erinnerungen, nicht Dinge!::

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Diese Aussage wird in letzter Zeit immer wieder thematisiert. Als ich sie das erste Mal am Radio hörte, war ich begeistert und mir wurde klar, dass wir genau dies für unsere Kinder an ihren Geburtstagen und an Weihnachten tun.   Sammle Erinnerungen, nicht Dinge!   Wir werden dies aus der Sicht der Erziehung beleuchten.   Oft kommt die Frage auf, was wir unseren Kinder auf Weihnachten kaufen. Kurz vor dieser wunderschönen, besinnlichen Zeit (ja, ich liebe sie und habe schon angefangen zu dekorieren! :-) beschäftigt sich doch jede Mama und jeder Papa  ausführlich damit.   Sobald die Kataloge den Weg in unseren Briefkasten finden, wird fleissig markiert und man hört immer wieder: „Ich will das und das und das … UND DAS AUCH UNBEDINGT!“ Und wenn der nächste Katalog am darauffolgenden Tag eintrifft, wird entweder alles über den Haufen geworfen oder auf der Liste dazugefügt.   Wir haben uns schon früh entschieden, unseren Kindern Erinnerungen zu schenken. Ding...

:: Daddy Blog::

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Unsere Kinder sind wie Schwämme. Sie lernen durch alle Einflüsse, die die Welt zu bieten hat. Der Einfluss, den wir als Eltern haben, ist natürlich einer der grundlegendsten. Wenn unsere Kinder klein sind, verstehen sie den Unterschied zwischen Mama und Papa noch nicht. Bald nehmen diese Rollen aber Gestalt an und die Ehe wird zu einer wichtigen Sicherheit im Leben der Kinder. Sie sehnen sich danach, dass ihre Welt beständig und sicher bleibt. Schneller als wir uns vorstellen können haben wir Väter einen konkreten Platz im Leben unserer Kinder. Mich erstaunt es immer wieder, wie abhängig kleine Kinder sind. Es ist grossartig während dieser Phase zu erleben, in der sie uns so sehr brauchen, wie sie stark sie uns vertrauen; dieser Bund des Vertrauens ist fast unerschütterlich. Kleine Kinder, die wie selbstverständlich von der Mauer springen, weil sie darauf vertrauen, dass ihr Papa sie auffangen wird. Während dieser Zeit ist es grundlegend, die Vater-Kind-Beziehung zu festigen, an...

::Struktur – ja oder nein?::

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Wie sieht dein Alltag als Papa oder Mama aus? Fühlst du dich so, als ob du in der Erziehung ständig hinterherhinken würdest? Nur noch reagierst, und wenn du ehrlich bist, ist dein Alltag chaotischer als du ihn dir wünschen würdest? Oder hast du eine gute Routine, brauchst einfach noch Tipps, um diese zu optimieren? Und schon wieder kann ich einen Eintrag über Struktur und Routine reinschmuggeln! :-) Warum? Weil er unser drittmeist gelesener Eintrag ist? Nein. Vielmehr, weil mir immer wieder auffällt, wieviel Ruhe in den Alltag kommt, wenn man einiges berücksichtigt. Eine Struktur zu etablieren ist nicht sonderlich schwierig, viel schwieriger ist es, die Eltern dafür zu begeistern. Einfacher wäre es, wenn ich sie an der Hand nehmen und aufzeigen  könnte, wie viel Ruhe, Stabilität und Ordnung  für die Familie daraus resultieren. Wenn ich Eltern durch ihr zukünftiges Haus mit Struktur und Routine führen könnte ... Da ich jedoch diese Fähigkeit nicht ...

::Urlaub::

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Wir waren zwei Wochen in den Herbstferien weg und genossen unsere Familienzeit sehr! Oft kommen die verschiedensten Dinge während diesen Zeiten zum Vorschein. Es ist, als ob sie nur darauf warten, unseren Urlaub zu sabotieren! :-)   Der Jüngste wirft sich bei jedem Nein auf den Boden und fängt an zu schreien. Während dem Essen steht er ständig vom Tisch auf. Du merkst, dass er wohl in letzter Zeit zu viele Freiheiten hatte. ( Was bei den Jüngsten oft der Fall ist!)   Die Älteste zeigt ihren Unmut, nachdem ihr die Aktivitäten geplant habt. „Nein, nicht das, das finde ich langweilig….!“ Sie wiederholt es  Immer und immer wieder, und dir steigt langsam der Blutdruck und du rufst aus: „Kannst du nicht mal dankbar sein, wir sind hier im Urlaub, das Ganze ist nicht gratis, wir geben uns sehr Mühe …. blab..bla..bla"   Die Geschwister liegen sich wegen jeder Kleinigkeit in den Haaren.   Plötzlich haben dein Mann und du mehr Auseinandersetzungen wegen der Erziehung...

::Sei die Person, die DU gebraucht hättest, als du noch jünger warst::

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Childwise USA hat diese Aussage vor einigen Wochen auf Facebook gepostet, und sie hat mich tief berührt. Wie wahr! "Sei die Person, die du gebraucht hättest, als du noch jünger warst." Dieser Satz ist doch so treffend, klar und stark. In den Erziehungskursen bringen wir unsere Teilnehmer oft in ihre Kindheit zurück. Da erleben wir häufig, dass Eltern die Couch Time eine Zeitverschwendung finden.  "Wie soll ich das noch in meinen Alltag einbauen und sowieso, mein Mann und ich haben doch eine super Beziehung, warum  so künstlich zusammen sitzen?“ „Das ist nur anstrengend!“ „Ich möchte nicht immer der Initiant sein!“ Und so weiter. (Glaube mir, ich habe schon einiges gehört :-) ABER wenn wir diese Eltern fragen, wie sie sich gefühlt haben, als ihre Eltern gestritten haben, wird alles persönlicher. Kinder können nicht unterscheiden zwischen schlimm und weniger schlimm. Sie sehen schwarz oder weiss. Sei ehrlich, jeder Streit deiner Eltern war s...

:: Einfühlungsvermögen::

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Empathie kann man durch verschiedene Arten lernen. Eine davon ist die Hilfsbereitschaft. Empathie ist so eine Sache – alle Eltern finden es wichtig, wissen jedoch nicht, wie sie dies aktiv ihren Kindern beibringen können. Immer wieder höre ich in den Coaching-Gesprächen von Müttern, die ohnmächtig danebenstehen, weil sie keine Ahnung haben, wie sie mit der Gleichgültigkeit ihrer Kinder umgehen sollen. „Mein Kind fühlt keine Reue, kein Mitgefühl, es ist so auf sich selber fixiert und hat das Gefühl, dass es ungerecht behandelt wird. Und es hat immer Angst, dass es zu kurz kommt. Obwohl ich versuche, so fair wie möglich zu sein!“ Einfühlungsvermögen lehren wir unseren Kindern in Nicht-Konflikt-Situationen (wie eigentlich ja alles). :-) Sei jedoch mal ehrlich mit dir, wie oft belehrst du deine Kinder, wenn sie eben gerade kein Mitgefühl zeigen? Die kleine Schwester weint, weil sie hingefallen ist, du schimpfst mit deinem Ältesten, weil er ihr nicht aufgeholfen hat, sondern einfach a...