::Opfer::


Fühlst du dich als Mama oft benachteiligt?
Andere Eltern scheinen es einfacher zu haben als du?
Deine Kinder sind viel anstrengender?
Dein Mann hat die viel einfachere Aufgabe?
Und überhaupt musst du auf einiges verzichten und hast das Gefühl,
andere Familien sind viel glücklicher?

Ertappt?
Denkst du insgeheim so?
Oder sprichst du es schon aus?
Ob nun verbal oder in Gedanken, es ist eine zerstörerische Abwärtsspirale, die 

erst noch überhaupt nicht der Wahrheit entspricht.
Eine blanke Lüge also.
So, wie die Instagram-Familien, die mit perfektem Filter ihre perfekte
Familie porträtieren. Hinter die Fassade können wir jedoch nicht blicken.
Nachdem wir diese fiese Unwahrheit aufgedeckt haben, lass uns mal
die Realität anschauen.

Mama zu sein ist ein Knochenjob.
Ich habe mal ein eindrückliches Zitat gelesen:
"Eine Mutter zu sein ist eine der anstrengendsten Aufgaben, die wir jedoch niemals
eintauschen möchten!"
Ist doch wahr.

ES GIBT KEINE PERFEKTEN FAMILIEN!

Als Erfahrungswert habe ich drei Kinder plus die 11 Jahre, in denen ich Eltern coache, begleite und ermutige.
Da kommen einige Lebensgeschichten zusammen!
Die unterschwellige Frage jeder Mama ist: "Bin ich die einzige, die ...?"
Und zu hören, dass sie es nicht sind, lässt förmlich die Last von ihr abfallen.
Du bist nicht die einzige! 

Wir kennen das alle, das Gefühl von:
Überforderung
Nicht genügen
Alles falsch zu machen
Entmutigung
Erschöpfung
Niedergeschlagenheit
....

Die Aufgabe, diese kleinen Wesen zu begleiten, zu beschützen, zu lehren und aufzuziehen, diese Verantwortung kann doch nicht "nur" einfach sein.
Es ist eine Aufgabe mit Ewigkeitswert.
Es ist nicht nur unser Job, sondern eine Lebensaufgabe, die sich phasenweise verändert.
Nichts, das so wertvoll ist, kommt einfach daher.
So wie man einen Diamanten schneidet, schleift und poliert, so ist der Prozess der Erziehung eine 
Veredelung.

Es ist grundlegend wichtig, Lügen mit Wahrheiten zu ersetzen, deshalb lasst uns anschauen, woher diese Gedanken, nicht zu genügen, kommen. Denn oft sehe ich, dass es nicht reicht, die Wahrheit einfach zu hören, um dieser Abwärtsspirale den Kampf anzusagen.
Es bedarf dem Bewusstsein, woher diese Gedanken kommen.
Hatte deine Mutter das Gefühl, dass sie ihr Leben für euch Kinder opferte?
Ist deine Grundhaltung im Allgemeinen negativ?
Flüstert die Gesellschaft dir ein, dass du doch mehr erreichen solltest, als "nur" Kinder grosszuziehen?
Hast du das Gefühl, dass du nicht wertvoll genug bist?
Herrscht in deinem Freundeskreis diese negative Opferstimmung?
.....

Was ist es bei dir?
All diese Gedanken können die Wurzel deiner Unzufriedenheit sein.
Entscheide dich dafür, diese auszureissen und dankbar zu sein.
Überlege dir, wofür du alles dankbar sein könntest. 
Mach dir eine Liste und lies sie regelmässig.
Versöhne dich mit deiner Lebensaufgabe, eine Mama zu sein. 
Ja – es ist herausfordernd, aber so lohnenswert!
Umringe dich mit Müttern, die dich ermutigen und bestärken.
Es ist ein Prozess – beginne ihn heute!

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