::Vorsätze::


Typischerweise wählt man den Jahresanfang für neue Vorsätze aus.
Da ich nicht wollte, dass unsere untergehen, weil du dir vorgenommen hast, mehr ins Fitnessstudio zu gehen, weniger Schokolade zu essen oder geduldiger zu sein, wollte ich es auf den Februar verschieben.
In der Zwischenzeit haben sich einige Vorsätze schon etabliert, und andere nimmt man sich für das nächste Jahr wieder vor. :-) 
Genauso wichtig ist es mal zu überlegen, wo man in der Erziehung mit dem Kind/den Kindern steht!
Welche Verbesserungen in ihrem Verhalten sind mir aufgefallen?
Zu oft sehen wir das Negative, alles was noch nicht klappt, und davon kann ich als Perfektionistin ein Lied singen. 
Es tut jedoch der Seele gut sich Zeit zu nehmen und all die positiven Veränderungen aufzuschreiben. Setz dich mit deinem Partner oder einer Freundin/einem Freund hin. Manchmal hilft es, Beobachtungen von Menschen, die deinem Kind nahe stehen, einzuholen. Ihnen fällt oft mehr auf als dir selber.
Ein Lehrer beim Elterngespräch kann dir hierbei auch einiges beisteuern.
Nimm dir Zeit, die Erfolge zu feiern!
Uns ist einiges aufgefallen, wir konnten schon riesige Früchte ernten.
Die Äffchen des Grüssens konnten wir abgeben. Es ist einfach schön zu sehen, dass das jahrelange Dranbleiben sich gelohnt hat.
Sind wir mit jemandem im Gespräch, kommen unsere Kinder aus den Ecken der Zimmer und grüssen die Person!
Es überwältigt uns zu sehen, dass unser scheinbar scheuer Ältester dies mit viel Selbstbewusstsein tut. Er ist sicher und weiss, wie man richtig grüsst.
Wissen es deine Kinder?
Hast du dir mal Zeit genommen, dies spielerisch zu lehren? Glaube mir, wir haben VIEL Zeit darin investiert.
Genauso macht sich die jahrelange Laufgitterzeit/Deckenzeit/Spielzeit bezahlt.
Wir können Leiterkurse, Besprechungen oder Coachings als Paar halten und wissen, dass sich unsere Kinder für diese Zeit in Ruhe beschäftigen können. 
Letzte Woche verbrachten wir einen ganzen Nachmittag mit Freunden, die ein Baby haben und somit keine Spielsachen. Unsere Kinder sassen einige Stunden am Tisch, beteiligten sich am Gespräch, genossen den Kuchen, schauten ihre Bücher an und malten die Ausmalbilder, die ich ihnen ausgedruckt hatte.
Im Auto waren mein Mann und ich voller Lob, wir waren überwältigt den Nachmittag revue passieren zu lassen und zu sehen, wie wunderbar sie sich ohne irgendwelche Technologien beschäftigen können.
Sicherlich, es war nicht immer einfach, an der Laufgitterzeit dranzubleiben, vor allem als sie lauthals schrien und keine Lust hatten.
Wir blieben jedoch dran, da wir das Ziel vor Augen hatten, genau dieses Ziel, dass sich unsere Kinder selbst beschäftigen können, ohne uns dauernd zu unterbrechen. Ihre Selbstkontrolle wird gestärkt und sie selbst sind auch ausgeglichener.
Bist du im Moment mit der Laufgitterzeit oder der Zimmerzeit am kämpfen?
Ich möchte dich ermutigen dranzubleiben. Verliere den Fokus nicht, stelle dir die Vorteile der Zukunft vor, dies wird dich durch die schwierigen Zeiten tragen.
Es lohnt sich.
Auch für die Kinder, die mehr Mühe damit haben, die sozialen. Unsere Jüngste ist so und es brauchte viel mehr Geduld. Doch auch wenn es scheinbar länger dauert als mit den anderen Kindern, vergleiche nicht, halte den Standard gleich und lass dir Zeit dabei.
Zurück zu den Elterngesprächen in der Schule – die tun unserer Papa- und Mutterseele enorm gut!
Zu hören, wie andere Leute unsere Kinder und ihre sozialen Stärken loben ist wirklich toll.

Vielleicht denkst du, dass das schön und gut ist, du hast jedoch noch keine solche Feedbacks und überhaupt hast du das Gefühl, dass du mehr Rückschritte als irgendetwas machst.

Dieser Post soll dich ermutigen! Die Früchte werden sichtbar werden, lass dir Zeit und feiere die Erfolge, auch wenn sie klein scheinen.

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