::Vergleiche::


Eine Krankheit, mit der wir Mütter (oder Frauen im allgemeinen) am meisten zu kämpfen habe, ist das Vergleichen.

Wir sehen die Kinder der Kursleiterin und denken: „Bei ihr läuft immer alles so super, ich aber kämpfe täglich mit meinen Kindern wegen Kleinigkeiten!“

Oder die Freundin mit ihren Kindern, die immer alle still am Tisch sitzen, deine jedoch können keine Sekunde ruhig sein.

„Ist ja klar, dass bei dieser Familie das Händefalten klappt, bei uns würde das nie klappen!“
„Sie macht es einfach besser!“
„Meine Kinder werden nie so sein wie….!“
und, und, und….

Kannst du dich daran erinnern, wann du dich das letzte Mal verglichen hast?
Es zerfrisst dich innerlich und du fühlst dich frustrierter als vorher.

Sagen wir doch dem ständigen Vergleichen den Kampf an und ermutigen stattdessen einander!

Wir kämpfen alle an verschiedene Fronten – der Schein trügt oft! Das scheinbar Perfekte gibt es nicht!

Lasst uns ehrlich miteinander sein!
Frag bei Familien nach, die du bewunderst: „Wie hast du das geschafft!?“

Wir verstehen oft nicht, was für eine Arbeit dahinter steckt!

Ich spreche aus jahrelanger Erfahrung, genauer gesagt, fast 9 Jahre :-). 
Anfangs hatte ich vermehrt mit solchen Gefühlen zu kämpfen, man ist unsicher und dann wird man noch von allen verunsichert, weil jeder scheinbar DIE Methode oder DEN Tipp hat. Ich fühlte mich oft als überstrenge Mutter und wurde auch oft – natürlich 
liebevoll-sarkastisch – so betitelt. 
Ich verglich mich oft mit „coolen“ Müttern, die ihre Kinder einfach machen liessen und keinen Stress machten. Ihre Kinder sahen ja auch normal aus und waren nicht ausser Kontrolle. "Lohnt es sich wirklich?" fragte ich mich manchmal!

Ich bin so froh, dass ich dranblieb. Wir hatten Vorbilder, die uns zeigten, dass es sich lohnt, und mit der Zeit durften auch wir die Früchte an unseren Kindern sehen.

Ich musste mich entscheiden mich nicht zu vergleichen. 
Vergleichen um weiterzukommen ist ok. 
Zum Beispiel wenn du bei einer Familie etwas beobachtest, das du gerne auch in deine Familie integrieren möchtest. Das ist positiv. 

Oft denken wir Mütter, dass wir keine Schwächen zeigen dürfen. "Ich darf doch nicht zugeben, dass ich überfordert bin!?"

Letztendlich profitieren aber Mamis, die offen zu ihren Schwächen stehen, am meisten, da sie bereit sind etwas zu ändern.
Wir erleben dies ständig beim Coaching!

Nimm dir diese Woche Zeit zu überprüfen, wie oft du dich mit anderen vergleichst. 
In welchen Situationen kommt es vor?
Dann sage dem Vergleichen den Kampf an!

Natürlich wird es sich nicht über Nacht in Luft auflösen. Ersetzen statt zu unterdrücken ist auch hier treffend. Ersetze diese Emotionen mit den positiven Gefühlen über deine Kinder, deine Familie, deine Ehe und über DICH!

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