::Zeichensprache::


Wikipedia: Babygebärden (auch Babyzeichen, Babyhandzeichen genannt; wissenschaftl. Baby Signing) sind Gebärden, durch die die nonverbale Kommunikation von Säuglingen und Kleinkindern mit ihren Eltern und weiteren Bezugspersonen verbessert werden soll.

Zeichensprache für Babys ist trendy. 
Es gibt die verschiedensten Kurse: Baby-Zeichensprache, Zwergen-Sprache, Baby Signing…die ganze Palette!
Als frischgebackene Eltern steht man vor so manchen Rätseln: "Was versucht mein Baby mir zu sagen? Warum weint es schon wieder? Was bedeutet da-da-da? Warum  schmeisst es sein Essen vom Tisch?"
Für das Kleine ist es jedoch auch nicht einfacher. Es versucht sich so gut wie möglich mitzuteilen und wird oftmals frustriert, wenn wir sein "dadadada" nicht verstehen.
Doch Hilfe naht - in Form der Zeichensprache, die man einem Baby ab dem siebten bis achten Monat beibringen kann.

Wie beginnt man?
Mache Dich zuerst mit den verschiedenen Zeichen vertraut. Diese findest Du im Buch "Die Babyschule" oder auf unzähligen Webseiten. 
Die einen Eltern belassen es beim “Bitte”, “Danke”, “Mehr” und “Fertig”, während andere begeistert sind, ihren Babys eine komplett neue Sprache beizubringen!
Lehre Deinem Baby ein Zeichen aufs Mal. Jedesmal, wenn es beispielsweise bitte sagen sollte, zeige ihm, wie das Zeichen für "bitte" aussieht, dann nimm seine kleinen Händchen in Deine, damit das Kleine es mit Dir wiederholen kann. Du wirst sehen, schon bald hat Dein Kind es gelernt! 
Wenn es sich jetzt fast in seinem Hochstuhl verrenkt und schreit, um an das Brot zu kommen, kannst Du sagen: ”Sag bitte”, und lasse es das Zeichen machen. Wenn das Kind das Zeichen zwar beherrscht aber nicht machen will, gibst Du ihm das Brot, den Saft oder was immer es gerne haben möchte, so lange nicht, bis das Kleine das Zeichen macht. 

Vielleicht fragst Du Dich: Ist es wirklich nötig, dass ich meinem Kind diese Art, sich mitzuteilen, auch noch lehren muss? Bringt es etwas? Bald spricht es sowieso...

Erstens lehrt die Zeichensprache Deinem Baby Selbstkontrolle. Die gleiche Selbstkontrolle, die Dein Kind später benötigen wird, um ruhig auf dem Stuhl sitzen zu können.

Zweitens eliminierst Du eine falsche Kommunikationsmethode und bietest dafür eine Alternative.

Drittens kannst Du später Deinen Nachwuchs diskret an ein beispielsweise vergessenes “Danke” erinnern, ohne dass Du Dein Kind in Verlegenheit bringst.

Es lohnt sich also, dran zu bleiben! Mit ein wenig Geduld wird man schon bald für die investierte Mühe belohnt!

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