::Sommerziele::


- Ertappen Sie sich immer wieder, wie Sie an den schlechten Angewohnheiten
  Ihrer Kinder herumnörgeln?
- Wie sieht es mit den Tischmanieren aus?
- Haben Ihre Kinder Mühe, ruhig auf dem Stuhl zu sitzen?
- Sind sie oft weinerlich?
- Bringt Ihr Kleinkind sich immer wieder in Schwierigkeiten, weil es verbotene
  Gegenstände berührt?

Die Liste könnte für uns alle endlos weitergeführt werden! Besonders für Eltern mit Kindern über zwei Jahre...

In weiter Ferne erinnern wir uns an die Deckenzeit, das Händefalten.....und wie war das mit "beim ersten Mal gehorchen" schon wieder?

Welche schlechten Angewohnheiten Ihrer Kinder treiben Sie die Wände hoch?

Haben Sie sich schon einmal die Zeit genommen, um Ihrem Nachwuchs zu erklären, was von ihm erwartet wird, oder was er besser machen könnte? Sicher!
Aber tun Sie dies auch in den Nicht-Konfliktsituationen?
Hören die Kinder ihre Eltern immer nur wütend, genervt und aufgebracht, oder nehmen Sie sich die Zeit, den Kleinen zu zeigen, wie man es richtig tun kann?

Die Sommerferien sind eine wunderbare Gelegenheit dazu!

Formulieren Sie Ihre Sommerziele für jedes Kind.
In welchem Bereich wollen Sie mit ihm arbeiten?
Setzen Sie sich mit Ihrem Ehepartner hin, schreiben Sie maximal 5 Ziele auf und
überlegen Sie sich, wie Sie Ihren Kindern diese guten Angewohnheiten lehren können.
Fragen Sie die älteren Kinder auch, was sie selber gerne im Sommer lernen möchten. (Die Antwort meiner 4-jährigen Tochter: "Autofahren!" kann ich natürlich nicht berücksichtigen :-)

Hängen Sie das Blatt mit den aufgeschriebenen Zielen für alle gut sichtbar auf.
Erklären Sie Ihrem Nachwuchs den Plan und lassen Sie ihn einen Teil davon sein.
Meist wissen die Kinder genau, in welchem Bereich sie arbeiten müssen. Mein Grosser (6 J.) konnte alle seine schlechten Angewohnheiten, an denen ich mit ihm arbeiten möchte, formulieren.
Wahrscheinlich habe ich ihn schon schon oft daran erinnert. :-)

Lassen Sie diese Lehrzeit eine schöne und aufregende Zeit für Ihre Kinder werden! Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Durchführung.

Am Ende des Sommers wird der Erfolg für sich sprechen!
Wenn man als Eltern an unzähligen schlechten Angewohnheiten auf einmal arbeitet und nie wirklich eine Veränderung bemerkt, ist das sehr frustrierend. Gedanken wie: "Hat es überhaupt etwas gebracht?",  "Meine Kinder lernen es nie!" oder "Alle meine Anstrengungen sind umsonst!" entmutigen uns.
Indem Sie ein paar wenige Ziele setzen, hilft es Ihnen, auf dem Weg zu bleiben, ohne das Gefühl zu haben, alles auf einmal schaffen zu müssen. Dies wiederum gibt
Ihnen einen Sinn der Erfüllung, der Ihnen hilft, weiter darauf aufzubauen.

Wir wollen etwas erreichen. Etwas Fassbares. Etwas, dass uns durch diese schwierigen Tage, die immer wieder im Leben von Eltern aufkommen, hindurch helfen.

Mütter und Väter: Wir brauchen eine Strategie! Scheuen Sie sich nicht davor!
Der Erfolg wird es Ihnen tausendfach zurückzahlen.

In diesem Sinne wünschen wir allen eine schöne und erfolgreiche Sommerpause!

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